Danke (…)

Danke (…)

11. Januar 2017

DANKE (…)



(…) ? DANKE (dass es DICH gibt) 

Wann hast DU das zu DIR zuletzt gesagt?

Gedanken für die Freiheit, die ich Heute lesen durfte, haben mich tief berührt und sehr bewegt. 

…alles schreit nach MIR…

…Schritt für Schritt

gehe ich mutig den Weg

zurück zu MIR

„…zurück zu MIR…“

Der Weg der niemals enden wird… ist wahrlich alles andere denn leicht(!) vielmehr beschwerlich, mühsam, anstrengend gar schwer… .

Mal hab ich MICH an der Hand… mal schieb ICH mich an… mal nimm ich MICH zurück… mal vergess ICH mich… mal verliere ich MICH… mal erkenn ICH mich (nicht) wieder… mal suche ich MICH… und umgekehrt! 

Mal geh ICH mir auch zu weit… nie aber komm ich MIR zu nah… . ICH bin MEINE Grenze. MEINE grösste Herausforderung im MIR Danken und mir vergeben… im für MICH einzustehn. 

Solange ICH mir bewusst bin, bin ich auf dem Weg … der mit MIR enden wird. 

„…in Freiheit bei MIR…“

Und damit kann ich mir Danke sagen… jeden Tag aufs Neue… 

DANKE (dass es DICH gibt)

(Dieser Weg liegt vor jedem – ihn zu gehen wünsch ich allen…)


DIR gewidmet

Schritte

Schritte

17. Oktober 2016

Schritte

Lieber Lehrer Leben…

…Du BIST! Du bist in jedem meiner Schritte! Du lässt mich sie alle gehen… die Kleinen, die Grossen, die Bedächtigen, die Hastigen, die Bewussten, die Gedankenlosen,

Du lässt mich immer wieder die Selben wiederholen – mich meinen Ritualen und Mustern frönen. Lässt mich zögerlich zaghaft mir fremden Grund abtasten, lässt mich stehen bleiben, innehalten… lässt mich mich umdrehen, zurück oder in die andere Richtung gehen. Meist bist Du einfach… still und unsichtbar lässt mich gewähren, mich stramm oder genüsslich MEINEN Weg bahnen. Bringst mich weiter, lässt mich bei mir ankommen…! Lässt mich nie vergessen, dass Du bist. Und wenn die Zeit kommt…
…wie in diesen Tagen! Dann wenn ich ganz bei mir bin… (!) Dann erfasst Du mich mit voller Wucht, reisst Du mich mit, rüttelst mich auf, lässt mich und alles um mich herum beben… öffnest Du mich, erschreckst mich vor mir selbst… lässt mich im Vertrauen in Dich blind rücklings ins Leere oder mir Unbekannte springen… mich mit Anlauf Türen rammen… und gewährst mir so Einlass in die Hallen meiner unbefragten Antworten… Da wird es wieder Still, da kehrt die Ruhe wieder ein… da bleibe und verharre ich nun für eine Weile. Geniesse, lasse wirken was Du mir zeigst, mich auf meinem Weg erfahren, empfinden und eben annehmen lässt…
Da lausche ich meiner Schritte… der Bewegung in mir…

 

Die Ruhe ist die Bewegung in sich Selbst

Laotse

 

Weitsicht

Weitsicht

02. Oktober 2016

Weitsicht

…die Nebel haben sich längst gelichtet  –  mein Sein in jedem Herzschlag ein Segen

…den Blick auf meinen Weg gerichtet  –  kann getrost mich hart dem Wind entgegen legen

…umarmt mich die warme Brise Offenheit  –  das Vertrauen lässt mich treiben im Leben ‚was‘ da fliesst

…welch Geschenk (!) dann diese Begegnung  –  die sie mir die Weitsicht in und um mich erschliesst…

Lieber Lehrer Leben…

…fasziniert und tief dankbar

 …den Moment „nicht aufzugeben…“

…die Begegnung „anzunehmen…“

…Achtsam sein heist „LEBEN…“

Der Autor©

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

06. Februar 2016

Vorfreude (der Prolog)

neue Kapitel (mit 13 Sternen) #5a

Die Vorfreude dehnt sich in mir aus, dass ich bisweilen richtig ungeduldig werde. Ich zerspringe fast – kann es kaum erwarten … Einerseits

Zugleich zieht auch eine gewisse Anspannung mit ein. Mit dem Jahreswechsel begann der Countdown die Zeit spürbar abzuzählen. Da streuten sich dann gemischte Gefühle ein. Ein nur schwer zu beschreibendes Gefühlsknäuel aus „Leinen los“… Aufbruchstimmung – Anker lichten und Loslassen – Tau einholen. Es gibt kein Halten mehr…

Meist bin ich der Kapitän welcher sein Steuer unbeirrt fest in Händen hält… „Entschlossenheit und Zuversicht“

mal der Seebär – der väterliche Veteran welcher mit dem Ablegen auch seinen Söhnen Mut machen will… „Stolz und Zufriedenheit“

mal der Matrose welcher im Hafen aus dem er nun ausläuft eine Liebe zurück lassen muss… „Wehmut“

manchmal aber auch ein wenig der Schiffsknappe der erstmals zur See fahren darf und keine Ahnung hat was ihn erwartet… „Aufregung“

So gesehen hat die „Reise“ etwas von „…einem fantastischem Abenteuer…“

Und schliesslich, egal wie akkurat man sich vorbereitet… mein Lieber Lehrer Leben lehrt mich; Ein Quäntchen Ungewissheit bleibt (immer)…

„…Danke für die Einladung…“

„…Danke für die Einladung…“

 

07. November 2015

„…Danke für die Einladung!“

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #2

Es war einmal… wie alles begann…

Mit lediglich einem kleinen, handgezeichneten Croquis und dem Schlüssel zu ihrem Haus bewaffnet, bestieg ich an einem Montag Morgen in jenem April die winzig kleine Bergbahn-Gondel. Diese zog mich abenteuerlich über eine spektakulär schwindelerregende Klippe hoch. Da stand ich also nun… sprachlos, ich konnte mich kaum halten! Vor mir lag eine atemberaubende Bergwelt ausgebreitet. Ich musste mich erstmal setzen um das in mich aufzusaugen.

Noch lag auf den Nordhängen gegenüber weit hinunter Schnee, während diesseits des Tals die Sonne bereits die Kirschbäume blühen liess… Von hier oben stürzt sich das Gelände, in Halden, Matten, Wegen und Treppen mitten durch das Dorf  – mit über 30% Gefälle – bis hinunter auf die exponierte Flüo (Fluh) welche auf dem Felsvorsprung neben der erwähnten Klippe liegt. Auf dieser Matte – über dem steilen Abgrund findet sich ein Weiler, ein winziges Dörfchen – kaum zwei Hände voll Häuschen und schmucke uralte Stadel. Einzigartig sind ihre flachen mit hiesigem silbern-grünlich schimmernden „Quarzit“ belegten Dächer.

image

Diese unvergleichlich malerische Szenerie… kitschig wie im Film… und ich mit einem mal mittendrin. Wie kann das sein? Nicht fragen… geniessen!
Ich folgte der Einladung der Gastgeberin, „komm hoch und schau’s Dir an…“. …ob dieses Fleckchen Erde… sich eignen würde um mit meinen Kizz ein paar Tage Urlaub zu verbringen… Dieses Fleckchen Erde… unwirklich, fast zu schön um wahr zu sein… Die Entscheidung war längst gefallen…!

Geleitet von der Handskizze nahm ich den Abstieg zur Fluh unter die Füsse – jeden einzelnen Schritt die Steilheit hinunter nahm ich bewusst wahr… Schliesslich fand ich an der Markierung „Fasstanne“ vorbei den Pfad in dieses „Häufchen von Häuschen“ – und stand plötzlich inmitten dieser, von der Sonne schwarz gebrannten, Holzbauten. Und da ist auch schon die Tür zum Chalet der Gastgeberin.
Etwas beschämt blickte ich um mich, den Berg hoch zum verwegen gebauten Kirchturm welcher mit hellem Klang die volle Stunde schlägt. Dieses Vertrauen welches sie mir in diesen beiden Dingen in meine Hand legte, hielt ich in einem tiefen dankbaren Atemzug fest!
Dieses „ihr“ Reich betreten zu dürfen… unbekannterweise… ein intimer Moment… macht mich verlegen. Dreh den Schlüssel und wie ich in diese zauberhaft wie alte Räumlichkeit eintrete – Atme ich diese tief ein… ich stehe in lichtgefluteter umwerfend „grün designter“ Wohnküche … da durchfährt mich seltsam ein mächtiges Gefühl von „Würde“ – mit voller Wucht erfasst es mich und ich… muss mich wiederum setzen.

Dann noch das… exakt da an diesem Platz liegt eine kleine Notiz vor mir auf dem Tisch… „Werter Gast…“ ich war geliefert. Ich kann mich nicht erinnern mich je so willkommen gefühlt zu haben… Herr Kloss hatte nun leichtes Spiel ich ergab mich, die Dämme brachen…

„Werte Gastgeberin…“

Mir fehlen eigentlich heute noch die Worte für diesen Augenblick welchem der Sog des puren Lebens folgte… dem ich mich bald mit jeder Faser zu ergeben bereit war. Es war der Beginn einer unfassbar schönen wie vergänglichen Zeit… Die Weggabelung in die neuen Kapitel…

Ich weiss um die Bedeutung und den Wert …und wird nie vergehen!

…DANKE! Danke für die Einladung!“

Folgen meines „Mini-Sabbatical“

02. November 2015

Folgen meines „Mini-Sabbatical“

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #1

Eine bislang nie dagewesene Gelegenheit nutzte ich diesen Sommer um mich für lange Zeit physisch ganz von der „täglichen“ Arbeit und mit dem Kopf gar von ganz „Allem“ auszuklinken, mich gedanklich ganz und gar mir zu widmen während ich „tagfüllend“ mir bisher fremden, sehr speziellen, „aufräumenden“ Dingen und Arbeiten nachging. 

Es wurde ein Sommer mit lediglich einer Regennacht… Die Arbeit auf dem Berg, war zwar mühsam, hart, aber sehr befreiend. Der Weitblick über die Alpen entlöhnte die Schinderei, atemberaubend schön. Körper und Geist erlagen Abend für Abend einem tiefen, erholsamen, gesunden Schlaf… wie ich ihn lange nicht kannte. Losgelöst von all den laufenden und anstehenden Aufgaben des Alltags, nenne sie gerne „Sisyphos-gleiches Mühsal“, nahm ich mir die Zeit um MIR bewusst zu werden. Es trat, wenig überraschend, einiges zum Vorschein wovon ich mich im Grunde (zum Teil) schon lange lösen möchte. Hatte ich mich über Monate erfolgreich meinen kleinen Mantra-Gebetsmühlen gewidmet, vergass ich diese bereits im Vorfeld dieser Auszeit. Fühlte mich frei!

Um gar Visionen zu erdenken war der Tag zu Berge dann aber doch zu anspruchsvoll und zu erschöpfend.

Dafür blieb im anschliessenden „Grill in der venezianischen Lagune“ genügend Zeit. Da schwitzte ich letzte Bedenken aus und liess Zweifel verdorren. Ich werde mich (einmal mehr) auf machen… möchte unabhängig und frei bleiben… Optionen gibt es viele, darauf bauen lässt sich bekanntlich kaum. Dessen bewusst, packte ich all die losen Erkenntnisse und Ideen ein – genug Stoff um Pläne zu schmieden im Gepäck… So kehrte ich ende des Sommers Heim um sie zu sortieren.

Der Strudel des Alltags verhinderte gewohnt ein Vorpreschen… die äusseren Bedingungen änderten derweil auch bereits mehrfach ihr Gesicht…

Was aber langsam reift, wächst unbeirrt auf gutem Boden, meiner Überzeugung und Zuversicht!

So liess ich zu, mich dem Trott des Alltags vordergründig wieder zu fügen. Im Hintergrund brütete ich aber mit den gewonnenen Energien meine Pläne aus… Jetzt stehen sie… und ich mach mich auf zu völlig neuen Horizonten, frei und unabhängig…

Auf die Neuen Kapitel freue ich mich riesig und nehme gerne mit mir mit wer immer mir lesend, kommentierend folgen mag.

…wenn es sich anfühlt wie… Freiheit!

…wenn es sich anfühlt wie… Freiheit!

18. August 2015

Lieber Lehrer Leben…



…wenn es sich anfühlt wie… Freiheit!

und dieser Morgen, der fühlt sich an wie… …Freiheit!

Mit Entscheidungen tat ich mich bekanntlich immer eher schwer…

Da lang oder da lang…? Dilemma! Wohin das führt? Im Prinzip ganz einfach „auf meinen Weg…“

Die Sonne prangt im nur leicht verschleierten Blau welches sie zu umgeben scheint. Ihr Licht flutet, wie so oft in diesem Sommer, eigentlich ungehindert den jungen noch kühlen Morgen… nur;

***…was so Hell erstrahlt, wirft grosse Schatten…***

Der Autor©

Dieser eine Gedanke begleitete mich eben vorhin zu meinem lang ersehnten wegweisenden Termin… wie eine leise Erinnerung, als würde er mir sagen wollen,

„Bedenke, mit meinen Entscheidungen im Leben verhält es sich exakt genau so… (!)“

Jeder Schritt hat seine Folge, jeder Atemzug seine Konsequenz… Dessen bin ich mir (glaube ich zumindest) immer wohl bewusst. Bisweilen lähmt dieses Bedenken, verzögert(e) dieses behutsame Abwägen das Unabwendbare (…) und die Folgen aus dem (Ver-)Zögern wiegen mit unter dann viel schwerer… Dilemma…!

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

(…)

So liegt er nun also da, vor mir auf dem Weg… simultan geht er mit mir mit, jede Bewegung, auf Schritt und Tritt… mein langer Schatten…

So liegt er also da, als Symbol für die Spuren aus den Wirren meines Lebens… als Symbol der Schatten meiner Vergangenheit – diese da ragen bis ins Heute… nur;
An diesem Morgen fühlt sich das an wie… Freiheit!

Meine Schatten brauche ich nicht mehr los zu werden… Sie sind Teil meines Weges, Werdens und Seins… sie machen mich aus! Wohin auch immer ich gehe, ich nehme sie mit, sie verfolgen mich nicht, meine Schritte und Entscheidungen bedrohen und ängstigen mich folglich nicht mehr. Es ist mir frei in welche Richtung ich sie gehe…

Lieber Lehrer Leben…

„…welche Lehren ziehe ich aus der Havarie meines Lebens…?“ Auf diese Frage aus früherem Text komme ich immer wieder zurück…

„Fing an die Steine im Weg zusammen zu tragen um Treppen zu bauen und um mich wieder aufzurichten… die ersten grossen Schritte sind getan… die Arbeit aber, sie fängt erst an…“

Ja, ich sitze nicht mehr auf den Trümmern meiner Vergangenheit… Heute halte ich die Scherben von Gestern fest in meinen Händen… sie sind der Baustoff meiner Brücken in die Zukunft…

Diese Zuversicht erfüllt mich mit… Freiheit!

Es ist wahrhaftig, das Herbeisehnen des Endes dieses Kapitels… dieses Ende, welches ich Gewissheit oder eben Freiheit! nenne. Die Vorfreude darauf trägt mich in diesen neuen Tag! Vorfreude?

gleichgültig? ignorant? egoistisch? fatalistisch? abartig…?! Wie auch immer. Es ist mir im Grunde egal. Es ist fast schon bizarr wie sich diese Vorfreude nun anfühlt… Die jahrelange Unruhe ist verflogen, das verstörende Vakuum ist gewichen, über all die zermürbenden Ängste hat sich Gelassenheit gelegt. Und schliesslich hat mein Mantra…

***…Ich zerschelle nicht zweimal an selber Stelle!…***

Der Autor©

…ungebrochene Gültigkeit! Bedingt aber, dass ich mich dem stelle! Heisst, nicht nur hinab in die tiefsten Abgründe meiner selbst abzutauchen, sondern und vor allem(!), dort nicht verloren zu gehen! Also nicht zu verzagen und mit Überzeugung an mir – dem „ich“ – fest zuhalten. Der ominöse Kampf gegen die eigenen Dämonen ist nicht unheilvoll. Er bedeutet, zu lernen sich zu vergeben, Fesseln der Selbstverachtung (schmerzhaft) abzustreifen und dabei selbstverantwortlich bei sich selbst zu bleiben.

***…Der Glaube an sich selbst ist nicht delegierbar!…***

Der Autor©

Das tut weh! Braucht viel Zeit, vielleicht Mut, sicher aber Vertrauen. Aber auch die Bereitschaft kritische Stimmen von aussen zu zulassen und sie anzuhören. Für den Glauben in sich selbst… „bleib bei Dir!“ So gesehen mag es egoistisch erscheinen… Ja! Aber es beschreibt den Weg zurück ins Leben.

Ich bin wieder zurück, zurück „bei mir… und ich bleibe… in Freiheit!
Zweifel welche sich jetzt in diesen Gang zu besagtem wegweisenden Termin streuen…!?! Sie richten sich also nicht an diese (egoistische) Erkenntnis und nach jahrelangem Zögern gefällte Entscheidung;

Ich Zweifle nicht mehr an MEINEM Weg. Er ist der einzige den ich gehen kann! Irritierend wirken lediglich diese fremden Gefühle, dass ich – (mir) dankbar – mir fast schon freudige Erleichterung zugestehe. Dass es mir nun egal ist, wie lange die Schatten Morgen sein werden – welche diese Entscheidung dann womöglich werfen mag bedeutet,…

…sie werden leichter zu ertragen sein als dieses Vakuum, diese (unerträgliche) Ungewissheit, diese Fessel der Vergangenheit.

Lieber Lehrer Leben

…Weil ich frei sein werde!.



„aus früheren Texten“

***…eigene Aphorismen…***

Zurück im Leben

Zurück im Leben

07. Januar 2015

Zurück im Leben

Es gab da eine düstere, nein (!) dunkle, sehr bedrohliche Zeit, in welcher ich mich kraftlos und ängstlich von Tag zu Tag hangelte. Weit entfernt von Ufer und Brandung trieb ich irgendwo vom Kurs abgekommen auf die offene Verzweiflung zu. Monate lang. Sehnte mich nach Ruhe – einfach nur nach innerer Ruhe.

Da gab es in jenen bitterkalten Tagen ein wärmendes Licht dessen Puls ich spüren durfte. Ein Herz welches ich schlagen hören durfte. Eine Fee welche mich fühlen und hoffen aber auch sehnen, bangen und weinen liess… Eine Fee mit deren Wesen ich mich beim Blick nach Orion noch immer verbunden fühle. Sie gab mir das Gefühl zurück, gesucht, begehrt, wertvoll, ein fühlender, vollständiger lebendiger Mensch zu sein. Schliesslich sollte sie ohne mich weiterziehn…
„Fee, ohne Dich wär ich nicht der der ich Heute bin.“

Da waren diese Worte, Letter einer Sternenseele welche aus der Ferne wie helfende Hände unverhofft nach mir griffen – „Bleib hier!“ – just als ich glaubte nicht tiefer fallen zu können, Sie fing mich auf und brachte mich vor mir in Sicherheit. Eine Sternenseele deren warmes Licht sich in ihren Worten um mich hüllte. Unsere Energien überwanden Zeit und Raum und liessen uns zu den Sternen fliegen… den Sternen welche mich noch immer mit Ihr verbinden. Sie hat meine Flügel sanft gerichtet. Schliesslich musste ich aber ohne sie weiterfliegen…
„Sternenseele, ohne Dich wäre ich nicht da wo ich Heute bin“.

„Seid mit mir das schlimmste Stück meines Weges gegangen.
Habt mich daran gehindert zu verzagen und unterzugehen.
Gabt mir mein Selbstvertrauen, meinen Mut, meine Hoffnung und meinen Glauben zurück… “

Unsere Kreisse entfernten sich, zwangsläufig in Ihren eigenen Umlaufbahnen bleibend…

Weitergezogen und zurückgelassen… Tief bleibt Ihr in meinem Herzen! Ich auf ewig Euch verbunden… .

Dank Euch hab ich mich aufgemacht, mich mir selbst gestellt, darf ich nun sein, hörte ich auf zu suchen, fand ich selbst zur Ruhe und so wurde ich (wieder)gefunden, von mir… Und so bin ich zurück, zurück im Leben.

Vielleicht seid Ihr da draussen, vielleicht ja, lest Ihr feengleiche Lichtgestalten, Seelen meiner Zuversicht, diese meine Zeilen hier.
Ganz alleine Euch gewidmet – ist meine Danksagung. Dank welchen es in Worten so eigentlich gar nicht gibt…

„Ich bin hier, ich bin geblieben… und ich bleibe ! Zurück im Leben…“

***DANKE***

170 / Sandmännli

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/096/61502130/files/2014/12/img_5689-0.png

Mein Weg

Mein Weg

11. November 2013

Mein Weg

Während ich so da sitze und die Welt an mir vorüber ziehen lasse… mit ihr alle Gedanken – lose, sprunghaft, unsortiert, doch irgendwie in Reih und Glied aneinander gereiht…,
nimm ich sie auf, um sie dem Vorbeirauschen gleich wieder mitzugeben … wie die flüchtigen Blicke in die vorbeifliegende Landschaft… wie das blättern in einem Buch… auf der Suche nach DER STELLE … die da irgendwo ist… wissentlich… zweifellos…
So versinke ich in dieses Schweben, …in dieses “freie Schwirren” fern von Logik und Gefüge, vorübergehend, scheinbar der Zeit und Gravitation entlegen… Meine Versuche des bei mir seins.

Und es klingt nach Klischee, das Résumé der letzten Tage…

Die Frage lautet doch
“Was will ICH für MICH…?”

Es ist doch nicht von Bedeutung welchen meiner Schritte ich als Fortschritt – welchen als Rückschritt erachte.

Es hat auch keine Bedeutung welche meiner Entscheidungen ich im Kampf erzwingen kann, welche ich durch Versäumnis einfach hinnehmen muss,

Es ist völlig bedeutungslos welche Pfade sich als Irrwege, welche Sackgassen sich als Kreuzungen und welche Nebenwege sich als Abkürzungen oder aber als „Umwege“ herausstellen …

Wie oft ich schnurstracks direkt „mein Ziel“ erreichte, daran vorbei schrammte, es aus den Augen verlor oder ich immer und immer wieder auch im Kreise ging… …alles unbedeutend…!(?)

Dass ich dahinter stehe, über meinen Zweifeln ruhe, diese wohl zum
Abwägen jedoch nicht zum lenken verwende, mir auch eingestehe zu wagen, zu testen, zurück zu krebsen, zu Kreuze zu kriechen…, nicht zu bereuen… sondern dass ich (mich) akzeptiere …!

Ich werde zurück blicken und sagen können…
“Meine Spur – mein Kurs, nur skizziert, nicht vorgezeichnet, bin ich konsequent gegangen und alle Narben habe ich mit mir genommen… als untrennbarer Teil von mir…
Das ist mein Weg”

DANKE mein lieber Lehrer Leben!

Unde Venis…? vs. Quo Vadis…?

Unde Venis…? vs. Quo Vadis…?

27. Oktober 2013

Lieber Lehrer Leben…

Unde Venis…?
vs.
Quo Vadis…?

Wie will ich wissen wohin ich gehe, wenn ich vergessen hab woher ich kam…?

Der Autor©

Keine Ahnung wann – aber an irgendeinem Punkt entschied ich mich wohl – nicht mehr zurückzublicken. Gab damit ein Ritual auf – entsagte ich da auch dem philosophieren… Die Zeit ist zu teuer…
Damit war meine Persönlichkeit unbemerkt leckgeschlagen – es drang der seltsame Glaube ein…
„In der Vergangenheit verweilen“ hält auf, hindert, bremst und lähmt…

„Zielstrebig seinen Visionen folgen nach immer Höherem streben… “ – da gibt es im Grunde absolut nichts gegen einzuwenden… Nur, an meinen fernsten Zielen festgeklammert – hab ich fortan kaum mehr innegehalten, unreflektiert, rastlos, manisch getrieben schier –
Hab dabei nicht bemerkt dass ich mich selbst aus den Augen verlor.
Fatale Abkehr von meiner einstigen Überzeugung!

Das rächte sich jüngst als sich die Ereignisse überschlugen und ich nicht wusste wie mir geschah…
…der Bruch mit meinem Leben kam…

Gezwungen nun in mich zu gehen…
erlebte ich einen schmerzhaften Streifzug durch die Zeit, durch meine Vergangenheit, meine Erinnerung, meine Abgründe, ein Gang in das „Verliess meines unterdrückten Selbst“

Liess mich diese Reise die für mich bedeutendsten Wesen, Charaktere und Gesichter wieder sehen, den mahnendsten und kritischsten Stimmen wieder horchen, die prägendsten Augenblicke, Ereignisse und Erfahrungen wieder erleben…
fand ich da aber auch ein verunsichertes emotionales Wrack ohne Selbstvertrauen – eingekapselt in diesem Cocon hat diese Larve meinen Schein gewahrt.

…mich nun dort wieder zu finden und zu hinterfragen , bedeutet mich zu spiegeln und endlich (wieder) zu erkennen…

So werde ich künftig meiner selbst treu ergeben bleiben… Wie einst in meiner Jugend schon in mich gehen, mir Fragen stellen – philosophieren – …mich dort erden und zentrieren. Mein leidenschaftliches, fühlendes, fantasievolles Wesen soll nie wieder verkümmern…

Also Lieber Lehrer Leben,
komme ich wie versprochen noch einmal darauf zurück – welche Lehre ich aus der Havarie meines Lebens ziehe.

Wo immer ich auch war – erst mein Pfad – macht mich wirklich aus! Auch diese Zeit der Nachlässigkeit hat seinen guten Sinn, liess mich letztlich reifen. So bleibt mir meinen Fussabdruck in dieser meiner kleinen zerrütteten Welt zu akzeptieren und meine Spur künftig bewusster zu bahnen. Fange an mich wieder aufzurichten… die Steine zusammen zu tragen um Brücken nicht Mauern zu bauen. Die ersten grossen Schritte sind getan… die Arbeit aber fängt jetzt erst an…

Woher ich komme… wird mir den Weg weisen.
Wohin ich geh…? Die Frage bleibt…