Worum das Leben sich dreht… 

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14. Dezember 2016

Worum das Leben sich dreht…

Dem weinenden Philosophen Heraklitos Ephesius (Ἡράκλειτος ὁ Ἐφέσιος) wird das Zitat zugeschrieben;

Die einzige Konstante im Universum ist der Wandel (...)

panta rhei

Hērákleitos ho Ephésios

Das gilt auch für mein Leben…

„Kommen und (Ver-)Gehen…“ – oder auf das Sein übertragen – eben Annehmen und Loslassen… DAS sind die Tiden einer jeden Existenz!

(Ver-)Ändern heisst für mich loslassen! Nichts was leicht fällt… nichts was man einfach mal so kann – hat man es einmal „gelernt“… Sondern etwas was immer aufs Neue „geübt“, ja geübt und überwunden werden muss – und nur um auch gleich wieder verlernt zu werden… .
Einzig die Bereitschaft „anzunehmen“, glaube ich, ist mit dem „Vertrauen in das Leben“ lernbar. Damit öffne ich mich dem was vor mir liegt und gebe Frei was war.

DANKBAR es erlebt, erfahren, gesehen, gefühlt, gegeben oder bekommen zu haben… lass ich gerne los und wachse stets daran.
Loslassen… ist für mich ein sehr bewusster Akt der FREIgabe geworden. Bisweilen ein Trauern, ja, ein Erkennen… ein Einsehen… auf jeden Fall. So macht es auch betroffen und kann (darf) gewiss auch sehr schmerzhaft sein! Ob die Kinder, (nahestehende) Menschen, Ziele, Pläne, Werte, Träume, Illusionen oder auch „Glauben“ los zu lassen – ist immer auch ein „Abschied“ in seiner einzigartigen einmaligen Konstellation! Es stellt stets eine eigene Herausforderung dar… der ich mich weder mit negativem Denken stellen noch mit „Klammern“ beikommen kann… Loslassen ist kein Aufgeben.

Eine Frage der Sichtweise!

wie ich begann das Loslassen anzunehmen… habe ich aufgehört etwas aufzugeben…
Der Autor©

Was heisst das für mich und mein Leben…?

Diese Gewissheit ist befreiend, entlastend. Lässt mich ruhiger, leichter und bewusster leben. Sie lässt mich im Moment verweilen – mich dem Leben dankbar hingeben und mich in seinen und meinen Schwingungen aufgehen oder getrost treiben… um mich auf das Wesentliche in mir und um mich blicken zu lassen. Mein freies Sein anzunehmen im Anklang an seine Endlichkeit – wissend dass nichts Ewig (so) bleibt… So auch ich nicht.
Das Leben wird mich bis zum Ende noch einige Male geändert haben… und DAS, ja DAS möchte (werde) ich GELEBT – nicht erduldet – haben.

So werde ich mich erfüllt und auch mir tief dankbar dem Letzten annehmen was mir dereinst zu tun bleibt…

dem Loslassen meines Lebens…

Lieber Lehrer Leben
DANKE!

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„Zügel übergeben…“ heisst „loslassen“

„Zügel übergeben…“  heisst „loslassen“

09. März 2016

„Zügel übergeben…“  heisst „loslassen“

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #6

Diese Tage begann ich allmählich mein Büro auszumisten. Stolperte dabei über bald zehn Jahre alte „Relikte“ und peinliche Müsterchen (z.B. Powerpoint Präsentationen) aus meinen Anfängen als Dozent. Heute habe ich förmlich ein Bad darin genommen. Welcher Spirit (…) mich damals erfasste, welche Visionen (…) mich da trieben und lenkten… !
Die Ressortübergabe an meine Nachfolge ist voll im Gange. Was mir die vergangenen Jahre anvertraut war, mein ganz persönliches Steckenpferd, geht in die (von mir) gewünschten Hände über. Damit ist alles Bestens.
Der Zeitpunkt könnte wahrlich nicht besser sein um diese Zügel abzugeben.
Es stehen ihr grosse Neuerungen bevor welche sie im Laufe der kommenden Monate umzusetzen hat. Der Spirit (…) welcher sie erfassen wird, die Visionen (…) welche sie treiben werden…! Ideal für sie dieses „Steckenpferd“ reiten zu lernen und ihm gleich ihr eigenes, ganz persönliches Mal aufzubrennen. Bereits hat sie Unebenheiten und „Wirbel“ ausgemacht welche sie beheben möchte und wird es striegeln bis es ihr behagt… Sie wird Fettnäpfchen nicht auslassen aber sich an den Hürden auch nicht abwerfen lassen. Ich glaube sie kann auf volle Unterstützung zählen… natürlich kann sie sich auch weiterhin auf mich verlassen… !

Vom Schulzimmer hab ich mich komplett zurückgezogen… von den HS-Kolleginnen hab ich mich Heut Mittag verabschiedet, mein Account-Passwort verfällt bald ein letztes mal…
Dieses „Zügel übergeben“… heisst „loslassen“