Coron-Arie

Coron-Arie

17. März 2020

Coron-Arie

Das Leben ist zum leben da… (…enden wird‘s von ganz allein) 1/3

Entschleunigung bedeutet, inne zu halten um zur Besinnung zu kommen… sich endlich auf das Wesentliche zu berufen und ernsthaft in sich zu gehen.

Achtsam den Moment zu leben.

In den Ohren, im Verstand, im Leben Vieler mag das nur esoterisch weltfremde Plattitüde sein.

In Zeiten wie diesen, in welchen die Welt sich gegenläufig zudrehen… sich keinen Deut um den Menschen, seinen Stand und Dünkel zu scheren scheint.

Wacht er konsterniert im Vakuum auf.

Rechen schieben, Schuld zuweisen, Kaffeesatz lesen, Prophetie, sind auch nur menschlich weltfremde Attitüden.

Wie rasant sich doch Angst, Panik und Verzweiflung ausdehnen mag… jüngst die dunkelsten Tage der Neuzeit beschworen werden und alles zum Erliegen kommt.

Dürfte es uns nicht allmählich dämmern?

Mit welchen „Eigentümern“, besser Irrtümern, wir unsere Existenzen auf Abhängigkeiten und Treibsand erbauen.

Geschichtsbücher also aufschlagen, eine weitere spektakuläre Katastrophe notieren… statt aufmerksam zwischen den Zeilen zu lesen um zu versuchen daraus etwas zu lernen.

Ein Weckruf mit dem Zaunpfahl!

Es ächzen nicht allein Natur und dritte Welt unter unserer „Herrschaft“, vielmehr erschlagen wir uns damit gleich selbst.

Die Xte-Zweite Chance lehrt uns das Social-Distancing als Verhaltenskodex… NEIN (!) sie wirft uns auf uns zurück und offenbart uns unsere Masslosigkeit und Zwietracht.

Dieser Druck lässt, hoff’ ich, Herzen tauen.

Deren Schmelzwasser könnte, Friede, Selbstverantwortung und Solidarität tränken und uns befreit in Zurückhaltung zusammenrücken lassen.

Zum Xten-Mal findet der Mensch sich nun einer „neuen“ Seuche gegenüber… während die Natur unter seiner Notlage erstmals etwas aufzuatmen und zu jauchzen beginnt.

Die Gretchenfrage sei deshalb erlaubt;

Sind all diese „Keime“ nicht der Erde eigene Impfstoffe gegen ihren eigenen pandemischen Parasiten „Homo sapiens“?

Wir Menschen sind am Zug um diese Chance nicht erneut zu vertun… vielleicht um uns unser Dasein zu verdienen, mag sein, sicher aber um das Steuer rum zu reissen.

Illusionen sind sicherlich fehl am Platz.

Gelingt uns das Manöver, wird es doch kein Virus abschütteln, keinesfalls die Wandelbarkeit der Keime durchbrechen können und, vor allen Dingen, wird kein Sterben jemals abzuwenden sein.

Wir können aber daraus lernen das Leben als endlich anzunehmen, zu leben und loszulassen… achtsam, sorgsam, verantwortungsvoll, ohne Missbrauch und Ausbeutung von Wesen und Ressourcen.

Mit der Essenz unserer Existenz.

Dankbar, mit der Liebe zu uns selbst und All dem was uns da umgibt… Danke mein lieber Lehrer Leben!

„Das Leben ist zum leben da… (…enden wird’s von ganz allein)“

Der Autor©

Genügen

Genügen

07. April 2019

Genügen

Selbstliebe #3/3

…vor einiger Zeit begann ich diesen Artikel, gleich zu Beginn mit der Feststellung, dass mir dieser Beitrag ausufert (Selbstliebe #1/3). So zieht er sich nun also schon viele Monate hin…

Und genau genommen soll er wohl auch nie enden.

Blieb ich lange Zeit „stumm“ hier im Blog, war es in mir und um mich herum alles Andere als still. Derweil durchstreifte ich in tiefen Gesprächen mit bereichernden Begegnungen weiterhin mich. Im Zulesen, Zuhören und Nachfragen (lassen) wurde ich nicht nur bestärkt, sondern erkannte ich Grenzen der Selbstreflexion und lernte über mich mehr als all die Zeit davor. Bin ich dabei sehr weit gereist in mir, dort hin wo ich seit geraumer Zeit wirklich zu Hause bin… gelangte ich eben auch weit über mich und meinen Horizont hinaus.

„Bei Dir bist Du zu jeder Zeit präzis am richtigen Ort

Der Autor©

Wie ich mir dessen bewusst wurde, rückte ich fortan nicht mehr davon ab. Das gälte eben nicht nur für mich allein. Eigentlich bin ich mir sicher, dass es Jedem genau so ginge. Der Kern dieses Gedankens ist die Überzeugung, dass ein jedes Wesen nur ganz allein sich selbst gehört.

Diese Zeile ist also keine Plattitüde, keine leere Floskel, keine naive Illusion. Sie ist (m)eine innere (Werte-)Haltung aus Achtung vor der Selbstbestimmung welche die unvermeidliche Konsequenz nach sich zieht, dass ein Jedes auch für sich allein verantwortlich ist. Selbstverantwortung? Es geht um unser aller Würde (!) Das eine bedingt nicht einfach das andere, es ergäbe sich naturgegeben. Lass ich mich mir nicht mehr nehmen… lass ich auch jedes Gegenüber (bei) sich selbst sein und werde es auch tunlichst unterlassen das Andere je zu meinem Objekt zu machen.

Da können wir nun sehr gerne eintauchen und in tiefe Grundsatzdiskussionen verfallen. Ich geh gar noch einige Schritte weiter. So liessen sich sozialisierte unsägliche Reflexe der Leistungsgesellschaft genauso abbauen, wie jeder Rechtfertigung von (weltweiten) Konflikten – alten wie neuen „Glaubens-Kriegen“, Phänomenen wie Genozide, Vertreibung, Vergeltung, Angstregimen, Gewalt und Mobbing die Energie entzogen würde.

Das Fundament der Macht würde unweigerlich in sich zusammenbrechen. Geltungsdrang, Hass, Nötigung wie alle anderen Gesichter der Niedertracht würden nicht wieder keimen können.

Das ist kein Ruf nach Anarchie, sondern der Glaube an die Reformation der Würde, der Liebe, des Anstandes, meinetwegen des gesunden Menschenverstandes. Selbstverständlichkeiten welche in uns allen schlummernd, verkümmert wohnen. Im Schmerz der Poesie aller Zeitalter und Kulturen beschrieben, in Ozeanen von Tränen beweint und in Beifallsstürmen gefeiert, fanden sie ironischer weise weder über die Philosophie, Lyrik noch die Musik je wirklich einen Weg ins Leben. Mir ist bewusst, dass ich hier die Vision beschreibe, es könnte den Menschen gelingen sich von fundamentalsten, gar prähistorischen Prägungen zu verabschieden. Den möglichen Anfang wage ich zu erdenken… den Ausgang muss ich leider offen lassen.

Damit komme ich endlich zurück auf die Fragen welche ich abschliessend in Selbstliebe #2/3 stellte.

„Wo beginnt die Achtsamkeit, wo endet der Selbstrespekt…

Wo gedeiht das Selbstvertrauen, wo wuchert die Niedertracht…?“

Das alles mag sich vielleicht illusorisch gar vermessen lesen. Doch im Grunde gäbe es aus diesem Dilemma, glaube ich, eine fast schon verwegen einfache Lösung.

In einem einzigen Wort.

Genügen

„Sei selbst die Veränderung welche Du in der Welt zu sehen wünschst…“

Mahatma Gandhi

Lasst mich deshalb ein Bild zeichnen.

Oft darf ich werdende Eltern bei der Geburt ihrer Kleinen begleiten. Diese bewegenden Momente sind in sich alle einzigartig. Etwas aber war, bislang, auf seltsame Art und Weise sehr oft gleich. Die so sorgsam aufgebaute Anspannung entweicht mit dem Abnabeln in winzigen Bruchteilen der Zeit! Einem Vakuum gleich… Dahinter reisst in Mutter wie Vater ein Raum der Faszination auf – dieser wird in selber Zeit mit ergreifenden Emotionen geflutet – Dämme brechen. Stramme Männer werden überwältigt, weich… leisten keine Gegenwehr. Auch die Mütter erliegen nicht nur ihrer Erschöpfung… Umspült von Hormonwellen bricht ihre Selbstbeherrschung.

Da halten sie ES in ihren Händen, ertasten, und riechen dieses unfassbar kleine Leben. Die Zeit scheint still zu stehen – gerade lange genug um in diesem Gefühlschaos ein unzerreissbares Band zwischen diesen drei Seelen zu knüpfen. Dieses kleine Menschlein ist perfekt! Es hat den Weg ins Leben geschafft und braucht in diesem Augenblick nichts zu leisten… es genügt! Eben ganz allein nur weil es ist…

Da scheinen sie alle es (kurz) begriffen zu haben. Ich wünschte mir dann jeweils, ich könnte die Eltern in diesem Zustand einfrieren… Dass sie diese Haltung nie mehr verlieren. Dass sie dieses Geschöpf für alle Zeit so wahr und ernst nehmen würden.

Dass sie es nicht für ihre, guten wie schlechten, Gefühle verantwortlich machen, es nie für ihren Geltungsdrang missbrauchen. Ihm nie ihre liegen gelassenen Möglichkeiten und ungenutzten Chancen aufladen. Dass sie nicht seine Selbstachtung und seinen Willen dereinst an ihren eigenen Erwartungen (zer)brechen lassen.

Dass es ihnen stattdessen gelänge ihm den Halt, das Vertrauen in Sich selbst, die (Selbst-)Liebe und die (Selbst-)Achtung mit auf den Weg zu geben… um im Leben bestehen zu können. Die Sicherheit dass es stets genügt, gut ist so wie es ist und eben sich ganz allein gehört. Würde eben. Die Würde, welche es sich seiner Selbst bewusst werden liesse. Dass sie ihm das (Selbst-)Vertrauen gäben, dass ES werden, SICH gestalten und frei entfalten kann, was auch immer aus ihm keimt… Es wird diese Liebe, diese Werte, diese Würde leben und weitergeben.

Das wäre ein Anfang… !

Die Achtsamkeit beginnt wo ein jedes sich selbst sein, bleiben, erfahren und geniessen kann…

Der Selbstrespekt endet gegenüber… da wo der Selbstwert keine Bedeutung findet…

Das Selbstvertrauen gedeiht im Gefühl „genug“ und richtig zu sein… sich Selbst entwickeln und entfalten zu dürfen… mit dem Wagnis Fehler zu begehen, der Stärke Schwächen zu haben und dem Mut zurückhaltend zaghaft zu sein.

Die Niedertracht wuchert gegenüber wo das Selbst unterdrückt, bedrängt, verletzt, gehemmt, verunglimpft und missbraucht wird… in mitten allen Selbstzweifels.

DU genügst weil DU BIST!

 

Elemente

Elemente

30. Januar 2017


Elemente

Die Elemente sind… 
…die gütigen wie gerechten Quellen unserer Energien, die Kinder der Natur welche das Werden und Wirken zieren. – Sie wissen zu geben und zu nehmen… zu spenden und zu zehren… zu keimen und zu enden… (Energie-)Trächtig erfüllen, nähren ihre Ströme, Wellen, Lichter und Flammen tosend knisternd unser aller Kosmos ergo unser ganzes sein im Überfluss!

Lassen wir uns (von ihnen) tragen, vertrauen wir uns ihnen – in uns an, beginnen wir uns zu wandeln, unweigerlich zu wachsen… und nehmen wir (dankbar) das Gedeihen wie das Welken an, als das was unser aller Kreislauf eben ist. DAS LEBEN!  

Sie sind frei von Wesen… ungreifbar bedingen sie jedes Leben. Unterscheiden und urteilen nicht, ergeben und ergänzen sich. Kennen weder Feind noch Freund – weder Hass noch Liebe, weder Frust noch Lust, weder Vergeltung noch Vergeben. Das Denken des freien Individuums hat verlernt mass- und achtvoll mit ihnen umzugehen. ZU LEBEN!

Achtsamkeit

Achtsamkeit

23. Dezember 2016

Achtsamkeit… 

…wiederkehrend in mir um mich und folglich auch hier im Blog und auf WP sowieso.

samu nahm sich der Achtsamkeit in ihrem Beitrag mit DER Frage an!

Der Frage welche ich mir immer und immer wieder stelle… und der ich niemals mehr ausweichen werde…!

Ist das Leben wirklich so „einfach…“ ? 

Ist das Leben in ACHTSAMKEIT der Schlüssel zur ZUFRIEDENHEIT?

samu

JA! Ich bin überzeugt davon. Wenn es auch alles andere als wirklich einfach ist…

Sehr gerne möchte ich Euch allen zum Jahresende Ihre Frage in ihrem Sinne noch einmal weitergeben…
…die Diskussion noch einmal wecken… und freu mich auf weitere Gedanken dazu…

Wünsche Euch allen dass es Euch gelingt „in Achtsamkeit zu leben“…

schenkt Euch Zeit und geniesst ein besinnliches Fest der Freude…
besonders ❤Danke samu 

Dany

mitteninsherz moment

Ist das Leben in ACHTSAMKEIT der Schlüssel zur ZUFRIEDENHEIT?
Gerade sass ich draussen und sah den Wolken zu, die vorbeiziehen und gerade wusste ich für mich die Antwort! JA!
Lebe ich die Achtsamkeit bin ich im Hier und Jetzt und im Hier und Jetzt gibt es weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft, d.h. keine Sorgen und keine Ängste.
Kann es so einfach sein das Leben?
zufrieden nachdenklich und gespannt auf deine Gedanken….
herzlichst samu ❤

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Worum das Leben sich dreht… 

Foto by lonsm.cwboy

14. Dezember 2016

Worum das Leben sich dreht…

Dem weinenden Philosophen Heraklitos Ephesius (Ἡράκλειτος ὁ Ἐφέσιος) wird das Zitat zugeschrieben;

Die einzige Konstante im Universum ist der Wandel (...)

panta rhei

Hērákleitos ho Ephésios

Das gilt auch für mein Leben…

„Kommen und (Ver-)Gehen…“ – oder auf das Sein übertragen – eben Annehmen und Loslassen… DAS sind die Tiden einer jeden Existenz!

(Ver-)Ändern heisst für mich loslassen! Nichts was leicht fällt… nichts was man einfach mal so kann – hat man es einmal „gelernt“… Sondern etwas was immer aufs Neue „geübt“, ja geübt und überwunden werden muss – und nur um auch gleich wieder verlernt zu werden… .
Einzig die Bereitschaft „anzunehmen“, glaube ich, ist mit dem „Vertrauen in das Leben“ lernbar. Damit öffne ich mich dem was vor mir liegt und gebe Frei was war.

DANKBAR es erlebt, erfahren, gesehen, gefühlt, gegeben oder bekommen zu haben… lass ich gerne los und wachse stets daran.
Loslassen… ist für mich ein sehr bewusster Akt der FREIgabe geworden. Bisweilen ein Trauern, ja, ein Erkennen… ein Einsehen… auf jeden Fall. So macht es auch betroffen und kann (darf) gewiss auch sehr schmerzhaft sein! Ob die Kinder, (nahestehende) Menschen, Ziele, Pläne, Werte, Träume, Illusionen oder auch „Glauben“ los zu lassen – ist immer auch ein „Abschied“ in seiner einzigartigen einmaligen Konstellation! Es stellt stets eine eigene Herausforderung dar… der ich mich weder mit negativem Denken stellen noch mit „Klammern“ beikommen kann… Loslassen ist kein Aufgeben.

Eine Frage der Sichtweise!

wie ich begann das Loslassen anzunehmen… habe ich aufgehört etwas aufzugeben…
Der Autor©

Was heisst das für mich und mein Leben…?

Diese Gewissheit ist befreiend, entlastend. Lässt mich ruhiger, leichter und bewusster leben. Sie lässt mich im Moment verweilen – mich dem Leben dankbar hingeben und mich in seinen und meinen Schwingungen aufgehen oder getrost treiben… um mich auf das Wesentliche in mir und um mich blicken zu lassen. Mein freies Sein anzunehmen im Anklang an seine Endlichkeit – wissend dass nichts Ewig (so) bleibt… So auch ich nicht.
Das Leben wird mich bis zum Ende noch einige Male geändert haben… und DAS, ja DAS möchte (werde) ich GELEBT – nicht erduldet – haben.

So werde ich mich erfüllt und auch mir tief dankbar dem Letzten annehmen was mir dereinst zu tun bleibt…

dem Loslassen meines Lebens…

Lieber Lehrer Leben
DANKE!

Foto by lonsm.cwboy

Randnotiz #18 „verblüht“

Randnotiz #18 „verblüht“

12. Dezember 2016

Randnotiz #18 „verblüht“

…die Schönheit der Endlichkeit…

Ein bezaubernd nachdenkliches Bild von Dorothe Domke welches das Leben zeigt das sich dem Ende neigt… Herzlichen Dank Dorothe

Übertragen heisst das für mich;

„Werde und bleibe mir dessen bewusst – und geniesse jeden Moment in welchem ich wahrhaftig bin und weiss darum, dass die eigene Endlichkeit alles ist was mit dem Leben leibhaftig vereinbar ist…“

…keine Sorgen, keine Plagen… nur Gleichmut und Zufriedenheit…

In diesem Sinne Allen eine zauberhaft besinnliche Adventszeit!

Dorothe Domke photoart

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Schritte

Schritte

17. Oktober 2016

Schritte

Lieber Lehrer Leben…

…Du BIST! Du bist in jedem meiner Schritte! Du lässt mich sie alle gehen… die Kleinen, die Grossen, die Bedächtigen, die Hastigen, die Bewussten, die Gedankenlosen,

Du lässt mich immer wieder die Selben wiederholen – mich meinen Ritualen und Mustern frönen. Lässt mich zögerlich zaghaft mir fremden Grund abtasten, lässt mich stehen bleiben, innehalten… lässt mich mich umdrehen, zurück oder in die andere Richtung gehen. Meist bist Du einfach… still und unsichtbar lässt mich gewähren, mich stramm oder genüsslich MEINEN Weg bahnen. Bringst mich weiter, lässt mich bei mir ankommen…! Lässt mich nie vergessen, dass Du bist. Und wenn die Zeit kommt…
…wie in diesen Tagen! Dann wenn ich ganz bei mir bin… (!) Dann erfasst Du mich mit voller Wucht, reisst Du mich mit, rüttelst mich auf, lässt mich und alles um mich herum beben… öffnest Du mich, erschreckst mich vor mir selbst… lässt mich im Vertrauen in Dich blind rücklings ins Leere oder mir Unbekannte springen… mich mit Anlauf Türen rammen… und gewährst mir so Einlass in die Hallen meiner unbefragten Antworten… Da wird es wieder Still, da kehrt die Ruhe wieder ein… da bleibe und verharre ich nun für eine Weile. Geniesse, lasse wirken was Du mir zeigst, mich auf meinem Weg erfahren, empfinden und eben annehmen lässt…
Da lausche ich meiner Schritte… der Bewegung in mir…

 

Die Ruhe ist die Bewegung in sich Selbst

Laotse

 

Weitsicht

Weitsicht

02. Oktober 2016

Weitsicht

…die Nebel haben sich längst gelichtet  –  mein Sein in jedem Herzschlag ein Segen

…den Blick auf meinen Weg gerichtet  –  kann getrost mich hart dem Wind entgegen legen

…umarmt mich die warme Brise Offenheit  –  das Vertrauen lässt mich treiben im Leben ‚was‘ da fliesst

…welch Geschenk (!) dann diese Begegnung  –  die sie mir die Weitsicht in und um mich erschliesst…

Lieber Lehrer Leben…

…fasziniert und tief dankbar

 …den Moment „nicht aufzugeben…“

…die Begegnung „anzunehmen…“

…Achtsam sein heist „LEBEN…“

Der Autor©

Listens to… „my fave’s…“

Listens to… „my fave’s…“

08. Juni 2016

Listens to…

Heut ist nicht alle Tage…

Mitvierzig… ! Deshalb mal ein etwas anderer Beitrag!

Listens to… „my fave’s…“

Hätt‘ ich einen Musik-Wunsch frei…, ich könnte mich unmöglich entscheiden.

Der „Soundtrack“ zu meinem bisherigen Leben würde längst in keiner Jukebox der Welt mehr Platz finden. (M)ein Leben ist übervoll von kreativ cooler, verträumt nachdenklicher, aufregend schöner und befreiend lauter – eben halt richtig guter Musik. Sie ist immer und überall und begleitet mich seit ich denken kann.

Mancher Track lässt mich mit Leichtigkeit wegträumen, zieht mich mit Lichtgeschwindigkeit aus dem „Hier und Jetzt“ oder lässt mich eben da. Andere sind weit entfernte Erinnerung… manchen teile ich mit einem end’wichtigen Menschen, mancher ist von unschätzbarem Wert für mich… In manchem fliesst die Liebe durch mein Herz, strömt purer Sex (😇😈) durch meine Venen, umfängt mich Genuss und Lebenslust, in manchem find ich einfach nur mich.

Andere beschreiben den tiefen Abgrund in welchen ich blickte. So mancher geht durch Mark und Bein und haut den Frust und die Wut aus mir raus! Steht für Trauer, Verlust, Beklemmung und Einsamkeit… oder sind selbst ein Licht an welchem ich mich gehalten habe..

Musik transportiert bei mir Energien und verknüpft sie in meinen Hirnwindungen untrennbar als Erinnerung, wie das sonst nur Düfte können. Düfte sind noch um einiges intensiver – intimer… erst recht in Kombination mit dem dazugehörigen Soundtrack…! Aber Düfte kann ich ja nicht posten. Auch wenn ichs Gestern mal versucht hab.😊

In so mancher Emotion bleibt Musik also fühlbar, greifbar, als bedeutendes Teilchen haften, bis – so hoffe ich – ans Ende meiner Tage.
Heute schenk‘ ich Euch allen diese (stundenlange) Auswahl meiner Track-List‘. Sie spielt Euch ein klein wenig meiner vergangenen 5 Jahre an…

Herzlich Willkommen und viel Vergnügen in meiner emotionalen Wäschetrommel.

Men with Guns.png
Men with Guns

Ghost Towns.png
Ghost Towns

Hang me up to dry
Hang Me Up To Dry

Madness
Madness

Sex On Fire
Sex On Fire

A Beautifull Lie
A Beautiful Lie

Lovers Dream
Lovers Dream

Wax and Wire
Wax And Wire

Black Sun
Black Sun

Muscles & Bones
Muscles & Bones

Run
Run

Bug Eyes
Bug Eyes

Looking Too Closely
Looking Too Closely

Too Close
Too Close

Given Up
Given Up

Leave It Alone
Leave It Alone

The Ghost of You
The Ghost Of You

Mace Spray
Mace Spray

Nur den Augenblick
Nur den Augenblick

full circle
Full Circle

Only For You
Only For You

To Many To Mend
To Many To Mend

RainRain

https://m.youtube.com/watch?v=kaVXVWeZVe0

Jesus Of Suburbia
Jesus Of Suburbia

Bloom
Bloom

Afterlife
Afterlife

Fire Escape
Fire Escape

Blurry

https://m.youtube.com/watch?v=xJJsoquu70o

Simple Song
Simple Song

Hero
Hero

something I need
Something I Need

Do You Remember
Do You Remember

Knuf Sirhc
Knuf Sirhc

http://tidido.com/ru/a35184372145117/al5432a6f9196dee63468bbece/t5433f5fc196dee9e149f0b56

48-13
Stevie

Huricane (uncensored)

https://vimeo.com/38704588

Grounds For Divorce

https://m.youtube.com/watch?v=jxczVhG0os8

Hot Line Bling

https://youtu.be/uxpDa-c-4Mc
Aaaand last but not least…

Phil Wickham’s You’re Beautiful as a Tribute to Sarah

You’re Beautiful

http://youtu.be/PP57wwgqQyI

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

06. Februar 2016

Vorfreude (der Prolog)

neue Kapitel (mit 13 Sternen) #5a

Die Vorfreude dehnt sich in mir aus, dass ich bisweilen richtig ungeduldig werde. Ich zerspringe fast – kann es kaum erwarten … Einerseits

Zugleich zieht auch eine gewisse Anspannung mit ein. Mit dem Jahreswechsel begann der Countdown die Zeit spürbar abzuzählen. Da streuten sich dann gemischte Gefühle ein. Ein nur schwer zu beschreibendes Gefühlsknäuel aus „Leinen los“… Aufbruchstimmung – Anker lichten und Loslassen – Tau einholen. Es gibt kein Halten mehr…

Meist bin ich der Kapitän welcher sein Steuer unbeirrt fest in Händen hält… „Entschlossenheit und Zuversicht“

mal der Seebär – der väterliche Veteran welcher mit dem Ablegen auch seinen Söhnen Mut machen will… „Stolz und Zufriedenheit“

mal der Matrose welcher im Hafen aus dem er nun ausläuft eine Liebe zurück lassen muss… „Wehmut“

manchmal aber auch ein wenig der Schiffsknappe der erstmals zur See fahren darf und keine Ahnung hat was ihn erwartet… „Aufregung“

So gesehen hat die „Reise“ etwas von „…einem fantastischem Abenteuer…“

Und schliesslich, egal wie akkurat man sich vorbereitet… mein Lieber Lehrer Leben lehrt mich; Ein Quäntchen Ungewissheit bleibt (immer)…