Danke (…)

Danke (…)

11. Januar 2017

DANKE (…)



(…) ? DANKE (dass es DICH gibt) 

Wann hast DU das zu DIR zuletzt gesagt?

Gedanken für die Freiheit, die ich Heute lesen durfte, haben mich tief berührt und sehr bewegt. 

…alles schreit nach MIR…

…Schritt für Schritt

gehe ich mutig den Weg

zurück zu MIR

„…zurück zu MIR…“

Der Weg der niemals enden wird… ist wahrlich alles andere denn leicht(!) vielmehr beschwerlich, mühsam, anstrengend gar schwer… .

Mal hab ich MICH an der Hand… mal schieb ICH mich an… mal nimm ich MICH zurück… mal vergess ICH mich… mal verliere ich MICH… mal erkenn ICH mich (nicht) wieder… mal suche ich MICH… und umgekehrt! 

Mal geh ICH mir auch zu weit… nie aber komm ich MIR zu nah… . ICH bin MEINE Grenze. MEINE grösste Herausforderung im MIR Danken und mir vergeben… im für MICH einzustehn. 

Solange ICH mir bewusst bin, bin ich auf dem Weg … der mit MIR enden wird. 

„…in Freiheit bei MIR…“

Und damit kann ich mir Danke sagen… jeden Tag aufs Neue… 

DANKE (dass es DICH gibt)

(Dieser Weg liegt vor jedem – ihn zu gehen wünsch ich allen…)


DIR gewidmet

(Poesie in) Vollendung

(Poesie in) Vollendung

01. Januar 2017

(Poesie in) Vollendung 


…es gibt sie!

 
Bei all den kleinen und grossen „Wundern“ an und unter unserem Himmel, kennt meine Faszination kaum mehr Grenzen. Sie, die wundersamen Dinge, brauchen „nur“ erkannt, wahrgenommen und genossen zu werden. Konnte ich Einst, auf der Suche nach ihnen, keinen Stein unumgedreht liegen lassen… kann ich sie auch Heute wieder kaum übersehen. Da bin ich (noch immer) fast wie ein Kind… aber nur fast! 

Denn, ich nehme sie natürlich längst nicht für selbstverständlich gegeben. Die Ehrfurcht vor den Dinge erdet mich (immer öfter), zeigt mir deren wahren Wert… dabei meine Winzigkeit, mein Unbedeuten auf… Sie reduziert mich auf das was wirklich zählt… den Moment! Was bleibt ist oft nur das Staunen. Diese schweigende Poesie…

Eben DIESE ergriff mich (uns) neulich… (erneut) in der würdevoll einnehmenden wie endlichen Gestalt uralter Bäume…  

sie zitiert spontan;

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt…“

Khalil Gibran

…und sagt damit alles. 

Keine Poesie stärker als das stoische wie verletzliche Recken des Baumes… 

(Poesie in) Vollendung…

Jahrring…

Jahrring…

31. Dezember 2016

Jahrring…



Ein Jahrring schliesst allmählich… still wachsend im Heute vollendet…

Ein Jahrring spriesst gemächlich… leise treibend dem Heute zugewendet… 

Ein Jahrring… 

…ein Neubeginn der stets von Innen keimt. In seinem vollen Umfang liegt er dem Vergangenen an – Prägt ihm exakt dieser Moment, das was das Leben ihn nennt – was sich dann künftig in ihm lesen lässt… 

Ein Jahrring…

…ein Zeuge der sich auf das Leben reimt. Schliesst er sich zu gegebener Zeit für das – dass er untrennbar Teil des grossen Ganzen bleibt, als Kreis in seiner Mitte sich gen Aussen dehnt – stetig immer weiter wächst… 

Von Herzen ein achtsames 2017

 

…Musse…

…Musse…

18. September 2016

…Musse… 

…Deines Herzens… zu Deinem Sein, Deinem Selbst…

So entschleunigt die Gedanken…

…die Ruhe in mir ausgelegt

still in deren Tiefe versanken…

…meine Zwiegespräche angeregt.

Du Gegenüber, längst mittendrin…

…Deines, meines, den Moment geteilt

Dein Herz legt an mit klarem Sinn…

…Insel der Freiheit angepeilt.

Spiegelung die sich nach oben rang…

…Mut mit dem Du Dich Dir stellst

jetzt lass treiben Dich im Müssiggang

Deines Herzens… zu Deinem Sein, Deinem Selbst.

img_2240

Hüttennacht

Hüttennacht

16. August 2016

Hüttennacht



Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #16

Ein glühend heisser Tag stürzt mit zauberhaftem Lichtspiel in die glasklare kalte Nacht. Bald ist er Geschichte, bleibt als ein Hauch von wundersamer Erinnerung mit der Gewissheit… Habe ihn gesehen, gefühlt, gelebt. Meine etwas schmerzenden Füsse geben mir Zeit ihn wahr zuhaben… tiefe Zufriedenheit legt sich um mich…

Sitze noch einen Augenblick auf dem Scheiterhaufen vor der Hütte – bis die Sonne das Heute vollends nach Westen neigt. Der Bergbach raunt steil zu Tal, selbst hier über der Baumgrenze zirpen die „Hewwstraffil“ pausenlos, Steinwild äst gar unbeirrt und quert direkt über dem Hüttendach… (Denke mir; Der Wolf scheint weit zu sein). Bald legt der Mond mit seinem Silber weiche Schatten in die schroffen Felsen… 

Es ist Zeit ihm die Szene zu überlassen… Die Kerzen auszupusten und in den Schlafsack zu kriechen… Der wartende Morgen hält viel bereit. Ein letzter Blick aus der Kammer, verliere ich mich in Gedanken… Ein Geschenk! Gleichwohl ich diesen Augenblick, diese Freiheit in der wilden unwegsamen „Abgeschiedenheit“ für mich geniesse, weiss ich um den Wert, das Glück, diesen Schatz teilen zu dürfen… so dringt dieser Moment tief Mitteninsherz… 

Diesem widme ich meine Hüttennacht.