Jahrring…

Jahrring…

31. Dezember 2016

Jahrring…



Ein Jahrring schliesst allmählich… still wachsend im Heute vollendet…

Ein Jahrring spriesst gemächlich… leise treibend dem Heute zugewendet… 

Ein Jahrring… 

…ein Neubeginn der stets von Innen keimt. In seinem vollen Umfang liegt er dem Vergangenen an – Prägt ihm exakt dieser Moment, das was das Leben ihn nennt – was sich dann künftig in ihm lesen lässt… 

Ein Jahrring…

…ein Zeuge der sich auf das Leben reimt. Schliesst er sich zu gegebener Zeit für das – dass er untrennbar Teil des grossen Ganzen bleibt, als Kreis in seiner Mitte sich gen Aussen dehnt – stetig immer weiter wächst… 

Von Herzen ein achtsames 2017

 

Lazy Dayz

Lazy Dayz

05. April 2016

Lazy Dayz 

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #7

Die vergangenen 4 Tage, sind (für mich) die „letzten“ chilligen Tage gewesen, bevor es so richtig los geht. Diese konnte ich (ohne Scheiss – inklusive dem Zahnarzt-Termin) richtig entspannt angehen… und geniessen.

Mal alles beiseite lassen…! So kam ich am Samstag vom Nachtdienst ins Städtchen, packte mir im Café die grösste Zeitung des Landes und liess mir eine Chocolat Royal bringen… las sie wie immer von der Mitte her nach links beginnend… beobachtete amüsiert die Menschen welchen das Kissen noch im Gesicht zu kleben scheint… So hielt ich das schon vor 20 Jahren – Rituale sind überlebenswichtig – auch solche! Sohnemann abholen und schön für Fajitas einkaufen… 

Das Event am Abend war (mit vollen Bäuchen) der Hammer … das Wetterglück war Unser! Bis in die Nacht hinein haben wir, eben Sohnemann und ich, in der Sternwarte das Universum bereist. Fernab vom Lichtsmog – bei den „drei Eichen“ auf einer bewaldeten Anhöhe, stehen die Teleskope OpenAir auf dem Dach… von hier aus liessen sich Jupiter und Saturn, oder der Untergang des Winterhimmels – mit dem Siebengestirn Orion beobachten… perfekt! Haben uns über unvorstellbare Zahlen, Distanzen, Grössen und Phänomene unterhalten… Über Dinge und Gegebenheiten welche für das Leben in dieser Dimension im Grunde absolut irrelevant erscheinen. Gerade desswegen entfachen sie das philosophieren über „Sein“ und „Zeit“… erst recht bei einem 15 Jährigen. Wir spazierten noch plappernd durch Nachtschatten, Feld und Wald nach Hause und dachten noch immer laut nach, als uns gegen 2 Uhr allmählich die Augen zufielen… Das haben wir uns gegönnt – zwischen seinem Prüfungsstress und meinen Umzugskistentürmen.

  

Der Sonntagabend gehörte dann (spontan) ihr… Da fehlte noch etwas… Also klingelte ich einfach an ihrer Tür… Sie fand mich einfach unmöglich und wir lebten die umwerfendsten bewegendsten Stunden welche je eine Woche (monatelange gemeinsame Zeit) ausklingen liessen um ebenso eine neue Woche (ein Weiterziehen) anzufangen… Wenn es auch so sehr weh tut… Der Matrose verlässt diesen Hafen! Diese Emotionen nahm ich schwebend mit in den Montag-Morgen… (…) ich werde sie vermissen!)

Tingelte schon mit den ersten Sonnenstrahlen per Bahn gleich zum nächsten „Date“ – jaaa richtig, am Montag Morgen! War noch zum Brunch auf Sonnenterasse eingeladen… das war längst überfällig. Erst jetzt, da ich wegziehe – gelang uns das. Ein schöner  „lazy“ Monday Morning… dauerte bis tief in den Nachmittag hinein. So könnte echt einfach jeder Montag die Woche starten. 

Keinen Sonnenstrahl wollte ich verpassen diese Tage… So fläzte ich auch Heute schon in der Früh auf dem Sitzplatz in der Morgensonne. Schliesslich saugte ich schlendernd die Athmosphäre in diesem zauberhaften Städtchen auf und im Garten des „THEATER’s“ liess ich die Sonne bei zwei Espressi doppio untergehen…

Nun denk ich grad eben darüber nach, ob ich mir nicht noch eine leckere Rauchforelle mit Suplement gönnen sollte… eh ich mich zur Ganzkörperpflege in die heisse Badewanne hechte…

Nach und nach, lasse ich los… 

Lazy Dayz…  Ihr habt mir richtig gut getan…

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O 

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O 

 

07. Februar 2016

46° 12′ 48.613″ N  / 7° 49′ 40.329″ O

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #5

Einmal quer durch die Schweiz…

„…was um Himmels Willen verschlägt Dich denn dort hin…(?!)“

Von

47° 42′ 19.959″ N / 8° 36′ 54.579″ O 


nach

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O 

Es kann los gehen!

Die Verträge sind unterzeichnet, die Kündigungen bestätigt. Der erwartete „Ämtermarathon“ für den Kantonswechsel bleibt aus. (Yesss!) Überraschenderweise scheint in der bürokratischen Konföderation Helvetiens nichts leichter zu sein als den Kanton zu wechseln. Nur wenige Formalitäten sind also noch zu erledigen. Der Umzug selbst wird keine grosse Übung. Was ich brauche findet fast auf meinem Rücken platz. Meiner Umsiedlung steht also nichts mehr im Weg…

Meine Söhne, Familie, Freunde und Bekannten… Alle sind sie informiert. Die Unterstützung ist überwältigend. Meine strengsten Kritiker hatte ich als erstes – noch vor meinen Jungs – informiert. Sie lasse ich mir stets auf den Zahn fühlen.

Sie freuen sich darauf mit mir als ihren Guide auf Bergtour gehen zu können 😊

Der Tenor der Reaktionen ist

„…Das wünscht sich doch jeder und Du? Du ziehst es durch… – …beneidenswert…“

„…Du hast echt Eier… !“ Gestern in der Früh dann, fuhr ich mit einem guten alten Kumpel aus Jugendzeiten im ersten Bus des Tages zum Bahnhof…

„Ein Bier muss sein bevor Du Dich davon stiehlst… klar?-“ sagt es, schweigt kurz und… „-…ich muss schon sagen, Du hast echt Eier…!“

So direkt hat mir bisher nur er gesagt, dass sich DAS nicht Jede/r zutrauen, zumuten würde… . Seine unverblümte Floskel mag eine Plattitüde gewesen sein. Aber sie reihte sich an eine zuletzt oft wiederkehrende Frage;

„…was um Himmels Willen verschlägt Dich denn dort hin…(?!)“

Ich neige zur Gegenfrage „warum denn nicht…?“ ich wandere ja nicht gleich aus und bin ich ja längst nicht der Erste der seine Koordinaten ändert und 270 Kilometer weit weg zieht… Was selbst auch keine Weltreise ist. Obwohl… (;

Das „Oberwallis“ ist zugegeben schon eine ganz andere Welt…

Geographisch, klimatisch, landschaftlich, politisch, konfessionell, sprachlich wie kulturell – jaaa… ganz generell, sind die beiden Regionen komplett gegensätzlich. Gerade mal die durchschnittliche Niederschlagsmenge und der Steuerfuss sind einigermassen nah beieinander.

Die Walliser gelten (sind) als erzkonservativ und sehr eigen (!), ihre Mentalität und Kultur ist eher als rau und distanziert – denn als herzlich und „weltoffen“ bekannt.

Mir ist bewusst, „Grüezini’s“, also „übrige Deutschschweizer“ (wie ich einer bin) haben es angeblich besonders schwer hier aufgenommen zu werden. Sich im eigenen Land solchen Widerständen gegenüber zu sehen, solches Eis zum schmelzen bringen zu müssen, ist wohl DAS was Klischeegläubige vom Einzug im Wallis abschreckt… In den vergangenen knapp zwei Jahren bin ich da (unvoreingenommen) auf Tuchfühlung gegangen. Dieser angeblichen „Verschlossenheit“ bin ich dabei (noch) nicht begegnet. Habe mich da stets Willkommen gefühlt. Ich fahre da nicht nur für ein Weilchen zu Besuch hin, sondern lasse mich da nieder. Mir ist sehr bewusst, es liegt an mir, mich als „Üsserschwiizer“, wie alle „nicht Walliser“ Eidgenossen genannt werden, einzugeben und zu integrieren. Da mach ich mir keine Illusionen und bin gefasst dass ich dabei auch einiges falsch machen kann und werde… . Anekdoten dazu folgen in späteren Beiträgen…

Soviel zu meiner Interpretation woher die einleitende Frage rührt. Um sie zu beantworten, werde ich mir Zeit lassen und dabei das Wallis und seine Vorzüge nach und nach hier in mindestens 13 Sternen potrtraitieren.

Jetzt aber kommt erst einmal der Umzug… nach
46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

46° 12′ 48.613″ N / 7° 49′ 40.329″ O     Vorfreude (der Prolog)

06. Februar 2016

Vorfreude (der Prolog)

neue Kapitel (mit 13 Sternen) #5a

Die Vorfreude dehnt sich in mir aus, dass ich bisweilen richtig ungeduldig werde. Ich zerspringe fast – kann es kaum erwarten … Einerseits

Zugleich zieht auch eine gewisse Anspannung mit ein. Mit dem Jahreswechsel begann der Countdown die Zeit spürbar abzuzählen. Da streuten sich dann gemischte Gefühle ein. Ein nur schwer zu beschreibendes Gefühlsknäuel aus „Leinen los“… Aufbruchstimmung – Anker lichten und Loslassen – Tau einholen. Es gibt kein Halten mehr…

Meist bin ich der Kapitän welcher sein Steuer unbeirrt fest in Händen hält… „Entschlossenheit und Zuversicht“

mal der Seebär – der väterliche Veteran welcher mit dem Ablegen auch seinen Söhnen Mut machen will… „Stolz und Zufriedenheit“

mal der Matrose welcher im Hafen aus dem er nun ausläuft eine Liebe zurück lassen muss… „Wehmut“

manchmal aber auch ein wenig der Schiffsknappe der erstmals zur See fahren darf und keine Ahnung hat was ihn erwartet… „Aufregung“

So gesehen hat die „Reise“ etwas von „…einem fantastischem Abenteuer…“

Und schliesslich, egal wie akkurat man sich vorbereitet… mein Lieber Lehrer Leben lehrt mich; Ein Quäntchen Ungewissheit bleibt (immer)…

Mein THEATER

Mein THEATER

 

27. Januar 2016

Mein THEATER
Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #4

(Hommage an einen Ort der mir gewiss fehlen wird)

Der X. Akt… 

Es ereignete sich unlängst an einem Samstag morgen… Zum X. mal schon betrete ich diesen Raum… Diesmal aber nach längerer Abwesenheit! Das Enseble hinter dem Tresen feiert eine Welle auf mein Erscheinen… WAAAAAAS (!?!) – ja was ist das für ein Willkommen sein… (DANKE!)
Hofknix & verneig.

Mein THEATER

Der 1. Akt…

Einst an einem strahlend schönen Donnerstag Nachmittag… stolperte ich da einfach so rein… Erwartete nichts als einfach rasch einen Espresso zu nehmen. So nahm ich also diesen Espresso und…
…nahm noch einen… und schliesslich noch einen… Verweilte gemütlich, damals auf der SonnenTerrasse.

Von diesem Ankommen an fühlte ich mich wohl hier. Die Equipe gab in diesem überfüllten Sommertheater eine wahrlich eisbrechende Vorstellung… ihr Claim;

anKOMMEN, wohlFÜHLEN, geniESSEN…

ist hier Programm. Das war gewiss nicht der letzte Akt dachte ich mir. Ich komme also wieder (!) in…


…Mein THEATER

2. bis X. Akt

Fand hier zwar eine schmucke, stilische und moderne Location – ein Café ganz ohne doppelten Boden vor imposanter historischer Kulisse. Vor allem aber traf ich auf ein sehr sympathisches, zuvorkommendes, herzliches „5 Gestirn“ welches eine wahre Show hinter den Tresen wirbelt. Gelassenheit mit Speed, gepflegter tadelloser Service mit frechem Charme, mit Anstand und einer gehörigen Portion Humor… nah am Gast. Die totale Harmonie performt von 5 sich schier blind verstehenden und gegenseitig pushenden Baristi.
Eine Crew welche allein das THEATER schon ist… (war).

Wann immer die Zeit mir eine Pause erlaubt setze ich mich her, inzwischen meist am erwähnten Tresen, geniesse meine Espressi „al banco“ … und fühle mich da längst nicht mehr als Gast, sondern als fester Komparse mitten in diesem THEATER. Schreibe darum gerne diese Hommage an…

…Mein THEATER

Letzter Akt (?)

Alles nimmt mal ein Ende…

Viele Ideen reiften hier aus Gedanken zu Entscheidungen, Unzählige (auch tiefgreifende) Gespräche ergaben sich – vertraut wie unter guten Freunden. So durfte ich miterleben wie junge Visionärinnen Pläne schmiedeten… wurde gar zu Rate gezogen und stets mit UpDates auf dem Laufenden gehalten… und sie haben meine Entwicklung ebenso miterleben können…

…Entwicklung ist nicht aufzuhalten… und da ist sie wieder… meine Überzeugung welche das Leben so spannend macht „Wandel ist die einzige Konstante…“

Unzählige Dialoge, Szenen, Momente des Wohlbefindens später endete die 1. Staffel… ist der letzte Vorhang über Mein THEATER, mit einem würdig dramatischen Finale, gefallen…  Die vier Hauptdarstellerinnen haben diese Bühne furios verlassen… Ihre lange Präsenz bleibt nicht ohne Nachhall. Die Prägung bleibt.

Ja und schliesslich hab auch ich, der Komparse „Gast – al banco“, während der selben Zeit mich anderswo um neue Rollen beworben und werde neues Parkett zu betreten… Meine Segel sind neu gesetzt… liege (nur)noch vor Anker… um bald, sehr bald abzulegen. Eine schöne THEATER-Zeit ist damit zu Ende geschrieben… Abschied nehmen gilt es auch hier.

Aaaber; Ich werde der Regie, der „Autorin“, welche hier weiter die Feder führt, dem etwas eigenwilligen Kreativ-Director und der selbstgezogenen Nachwuchs-Besetzung dieses THEATERS natürlich treu bleiben… Immer wenn ich künftig die Heimat anlaufe werde ich erst einmal hier vorbeisehen…

Die Show wird weitergehen…


Vorhang auf…

2. Staffel… 1. Akt
Mein THEATER

„…über alle Berge…(?)“

„…über alle Berge…(?)“

25. Januar 2016

„…über alle Berge…(?)“

Die neuen Kapitel (mit 13 Sternen) #3

Hätte mir vor etwas mehr als vier Jahren einer gesagt…

„Du wirst Dich auf machen…

…über alle Berge…“

Ich hätte ihn wohl ausgelacht…

Weil;

– ich hier in dieser Provinz zur Welt gekommen und aufgewachsen bin… meine „Wurzeln“ hier am Hochrhein habe… mein mittelalterliches Heimatstädtchen liebe…

– es damals für mich als Familienvater mit Einfamilienhäuschen, grossem Garten und super Job, keinen Grund gab einen solchen Schritt zu erwägen…

– die Bedingungen schlicht nicht (mehr*) gegeben waren…

„Sesshaft sein“ (!).

Werte wie Konstanz und Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit leben…

Das habe ich inzwischen gar „als Tugend“ herausgekehrt. Spätestens mit dem Eigenheim war Risiken einzugehen für mich kein Thema mehr. Abenteuerliche Gedanken, wies ich fortan von mir…

Schon, dass ich mich entwickeln, weiterkommen wollte… klar. Da geschah auch wirklich Einiges. Zum Teil auch mit viel Aufwand. Allerdings ohne wirklich etwas verändert, ohne die Komfortzone je wieder verlassen zu haben. Alles kontrolliert, kleinbürgerlich geordnet. Nichts Mutiges, nichts Verwegenes… Ich hatte mich geändert.

Manch LeserIn mag sich hier ertappt fühlen.

Glaubte am Ziel zu sein. Den Status Quo konservieren zu müssen um dieses „Glück“ verwalten zu können. Die Visionen wichen dem eigenen Trott und gingen darin verloren. An „Chancen“ schnupperte ich… nutzte sie aber bewusst nicht. Verwerflich war das gewiss nicht. Schliesslich ist nicht jeder Traum lebbar. Denke ich etwas länger darüber nach, komm ich jedoch zum Schluss; kurzsichtig wars schon. Ich traure hier jetzt bestimmt nicht dem Vergangenen nach. Erkenne einfach wo ich damals stand und steige der Frage nach „wie kam es dazu…?“

Wie ich mir nun Zeit nahm um in mich zu gehn, bemerkte ich, dass ich mich länger schon auf die „Rückreise zu mir“ begeben habe. Da stiess ich (nicht nur) auf den Träumer – den Abenteurer längst vergangener Tage in mir. Wühlte mit ihm nach Antworten und scharrte zugeschüttete Erinnerungen frei… das weckte vergessene wie vertraute Lebensgeister…

Das kennt ihr vielleicht auch.

„…über alle Berge…?“

Mein Herz schlug schon als ich ein kleiner Junge war für die Alpen… Dafür hatten schon meine Grosseltern gesorgt. Wenn ich mich erden will, (muss!), ziehe ich mich gerne tief in die Berge zurück. Unter „Fernweh!“ litt ich als Kind. Da hatte ich mich in die Thunersee-Region mit ihrer Bergwelt verliebt! Heimweh…? Heimweh hingegen kannte und kenne ich bis Heute nicht. Dieses zurückziehen zu pflegen vernachlässigte ich lange Jahre (sträflich!). In jungen Jahren konnte ich mir ein Umzug in die Berge sehr gut vorstellen. (*) Vor etwas mehr als zehn Jahren stand ich gar mal vor einer Entscheidung… die „Heimat“ mit Kind und Kegel zu verlassen… in Richtung Thun…

Damit stelle ich das mit den „Wurzeln in der Provinz“ wohl selbst etwas in Frage… und irgendwie auch wieder nicht. Es schlagen wohl zwei Herzen in meiner Brust…

„…über alle Berge…?“

Die Vorstellung, dass ich mich „…über alle Berge…“ auf mache, mich anderswo niederlasse ist demnach nicht so abwegig. Sie ist aufregend und inspirierend. Das Verfolgen dieses Gedankens dürfte die logische Konsequenz sein. Und seit jenem (wegweisenden) April hatte mich exakt dieser Gedanke nicht mehr losgelassen. Er hat begonnen sich wie ein Lebens-Wunsch in meinen Windungen einzubrennen. Vergangenen Sommer dann, während meinem Mini-Sabbatical, keimte daraus schliesslich ernsthaft dieser Plan und so fasste ich den Entschluss…

„Ich siedle um! … einmal quer durch die ganze Schweiz… Mache mich auf… über alle Berge!…“

Blick vom Balkon aus zum Brunegghorn