(Wasser auf die) Gedanken-Mühlen

(Wasser auf die) Gedanken-Mühlen

24. April 2019

(Wasser auf die) Gedanken-Mühlen

Es war kein Morgen wie jeder Andere. Ich wachte mit den Vögeln auf und als stäche mich der Hafer schien mich etwas ungeduldig nach Draussen zu zerren. Ohne zu zögern folgte ich diesem Ziehen. So brach ich noch in der Dämmerung in jenen nebligen März-Morgen auf. Stieg planlos in den Bergweg vor meiner Tür ein. Einfach mal der Sonne entgegen aufwärts treiben lassen.

Kaum unterwegs, der Weg vor mir nur wage gezeichnet, ward mir seltsam klar; …was mich da Nebulöses in mir treibt, wird sich mir Heute erschliessen. Nicht „nur“ Zuversicht, Gewissheit irgendwie.

So früh im Jahr lagen auf den Matten noch Schneefelder in welche ich einsame Spuren stapfte. Wenig überraschend verweigerten mir dann Lawinenkegel ein direktes Aufsteigen. Etwas tiefer zu queren gelang mir ebensowenig. Murgänge und Geröll hatten Bergwegen und Pfaden zugesetzt. Jeder Schritt verlangte meine volle Konzentration und die Vernunft wog jede Entscheidung gegen meinen Drang aufzusteigen ab. Kräfteraubend wie dieses „Anlaufen“ gegen die Natur mit der Zeit in den Beinen war, so anstrengend empfand ich bis dahin das Raunen der Gedanken. Schliesslich lehnte ich mich nicht mehr gegen den Berg auf und fügte mich ihm, um auf „Umwegen“ sicher in den Bannwald unter mir zurück abzusteigen. Allmählich durchdrang die Morgensonne die Nebelschleier und brach sich im Geäst der alten Lärchen als märchenhaftes Zwielicht. Ich hielt inne. Liess diese wärmende Flut an mir branden… Dankbar dieses Schauspiel erleben zu dürfen.

Hier folgte ich uralten Wässer-Wasserrinnen welche sich den steilen Hängen entlang schlängeln. Weiterhin liess sich keine „sichere“ Aufstiegsmöglichkeit finden. Winterschäden im Gehölz wiesen mich stattdessen wiederum in die Schranken. Sie „zwangen“ mich auf einen schmalen vergessenen Saumpfad auszuweichen welche man auf Karten vergeblich sucht und der sich bald auch in einem Dickicht zu verlieren schien. Meinte ich, mein Gedankenknäuel lichten zu können, lehrte mich mein lieber Lehrer Leben Heute erstmal eine Lektion Demut an der Natur und irgendwie auch an mir selbst.

Sackgasse? Ab drehen? Zurückkehren? Ein paar weitere Schritte wollte ich noch wagen um vielleicht in einer Felsstufe zu einer eingezeichneten Kapelle an einem Bächlein abzusteigen und rasten zu können. Duckte mich unter tiefliegenden Ästen durch und tauchte in einen längst verlassenen lichten Hain ein. Sein abschüssiger Grund war wohl rauh, wild, von dichten Wachholder und Heidelbeersträuchern bedeckt. Doch es herrschte eine eigenartige Ordnung in ihm. Diskrete Wegspuren liessen mich da mühelos das Felsplatteau und schliesslich den Einstieg in die Stufen finden. Da kündete mir das Plätschern im tiefen Tobel meine nahende Rast an. Es fühlte sich wie ein Geschenk, eine Belohnung an. Nur noch geduldig diese letzte Klippe überwinden. Da schimmert auch schon das Weiss der winzigen Kapelle inmitten dieser steilen Abgeschiedenheit. Sie liegt direkt unter mir, noch von wenig altem Schnee umgeben im Schatten dieser Senke und ruht da gepflegt in den Fels eingebettet. Der Bach kommt wild über Stufen fallend und bleibt hier wie kurz seicht liegen. Unter einem kleinen Holzsteg der ihn zur Kapelle hin überspannt geht er leise weiter um gleich danach in die klamme Schlucht abzustürzen. Dieser Steg weist zurück in die Zivilisation. Noch ist es aber nicht Zeit für mich. Hatte zu Beginn dieses Tages jeder Schritt spürbar meine Gedankenmühlen in Gang gesetzt, war ich längst im Moment angekommen. Das Ächzen zwischen meinen Ohren war dem Staunen und Lauschen gewichen.

Geniessen.

So bleib ich dem „Unwegsamen“ treu und suchte am Fusse dieser Fluh aufwärts verwilderte Trittspuren. Ich gelangte auf einen schmalen Saum welcher mit einem dichten rötlichen Lärchennadelteppich weich ausgelegt war. Nur wenige Schritte später, auf der lichten Anhöhe weitet sich die Enge. Da stiess ich auf einen seltsamen grossen flachen kreisrunden und verwitterten Stein, welcher an der Böschung in Grasbüscheln halb überwuchert lag. Um ihn freizulegen strich ich die trockenen Halme der Gräser und Seggen von seinen beschaffenen und zerfurchten Rändern. Ich fragte mich nach seiner Herkunft und Bedeutung. Mein Blick durchstreift die Lichtung um mich herum. Zu meiner Verwunderung lagen gleich mehrere solcher „Monoliten“ beidseits der Bachufer eingebettet in diesem Kleinod rund um eine alte stillgelegte Mühle und eine zerfallene Walke. Wie absichtlich dargeboten. Ich verstand, da fand ich mich inmitten einer Ruhestätte für abgewetzte Mühlsteine wieder. All diese Steine… sie erzählen schweigend irgendwie, jeder für sich, ihre eigene Geschichte. Ich sehe und höre das bewegte Treiben ihrer vergangenen Zeiten. Den Ersten legte ich frei, setzte mich auf das Auge in seiner Mitte und liess mich überrascht und umarmt vom Leben treiben. Meine Gedanken schweifen befreit aus.

Ergriffenheit.

Ihre Anwesenheit entfaltete symbolische Bedeutung in mir. Heute liegen sie nun also da. Liegen da für mein Gedankenkreisen und für jeden meiner Schritte an diesem Tag. Wie sie einst Korn fürs Leben, zerrieben meine Schritte während den vergangenen Stunden, schier unbemerkt, mein Gedankendickicht. Legten damit frei was mich jüngst umtrieb und mir die Sicht auf das Wesentliche zu versperren begann. Sie traten eine Welle von tiefgreifenden Fragen in mir los.

„Würde ich wirklich bereit sein, meine Freiheit all das Wundersame hier erleben zu dürfen, wieder aufzugeben…?“

„Kann es sein, dass ein paar lobende, schmeichelhafte Worte schon reichen um mich wieder von mir, von meinem (geglaubten) Kern wegzutreiben…?“

„Kann ich zulassen, dass die Bestätigung gewisser Attribute, die Wahl in ein Amt, an seine Stelle tritt…? Brauche ich eine solche Berufung um Bedeutung zu haben…?“

Unlängst hatte ich behauptet, bei mir angekommen zu sein und mich nie wieder los zu lassen. Hatte mich losgesagt davon, mich an Leistung und Erfolg zu messen. Meine Quelle sprudelte fortan über vor Energie. War leicht und wirklich frei! Nun hatten eine einfache Anfrage und eine Bitte, mich unversehens (wieder) dazu veranlasst meine Prioritäten erneut abzuwägen und mich dabei komplett in mir selbst zu verfangen. Bin ich also doch noch nicht annähernd genug „bei mir“, dass ich zulassen kann mich in eine solche innere Enge zu manövrieren… und mir zu drohen, meinen Schulterschluss mit mir zu brechen…? Nein!

Einsehen.

So trampten all diese Schritte Heute unaufhörlich heilsam Wasser auf meine Gedanken-Mühlen. Ich wandelte noch eine Weile hier zwischen den Steinen, rastete ausgiebig an ein morsches Mühlrad angelehnt. Erleichterung über diese Klarheit umfing mich. Meiner bewusst geworden machte ich mich auf den Heimweg mit der Gewissheit, dass ich es fliessen lassen kann… ohne mir untreu zu werden! Was auch immer noch kommen mag, ich entscheide mich für Mich.

Ich hielt Wort und so blieb stets Wasser auf meinen Gedanken-Mühlen…

Danke Dir lieber Lehrer Leben

Danke (…)

Danke (…)

11. Januar 2017

DANKE (…)



(…) ? DANKE (dass es DICH gibt) 

Wann hast DU das zu DIR zuletzt gesagt?

Gedanken für die Freiheit, die ich Heute lesen durfte, haben mich tief berührt und sehr bewegt. 

…alles schreit nach MIR…

…Schritt für Schritt

gehe ich mutig den Weg

zurück zu MIR

„…zurück zu MIR…“

Der Weg der niemals enden wird… ist wahrlich alles andere denn leicht(!) vielmehr beschwerlich, mühsam, anstrengend gar schwer… .

Mal hab ich MICH an der Hand… mal schieb ICH mich an… mal nimm ich MICH zurück… mal vergess ICH mich… mal verliere ich MICH… mal erkenn ICH mich (nicht) wieder… mal suche ich MICH… und umgekehrt! 

Mal geh ICH mir auch zu weit… nie aber komm ich MIR zu nah… . ICH bin MEINE Grenze. MEINE grösste Herausforderung im MIR Danken und mir vergeben… im für MICH einzustehn. 

Solange ICH mir bewusst bin, bin ich auf dem Weg … der mit MIR enden wird. 

„…in Freiheit bei MIR…“

Und damit kann ich mir Danke sagen… jeden Tag aufs Neue… 

DANKE (dass es DICH gibt)

(Dieser Weg liegt vor jedem – ihn zu gehen wünsch ich allen…)


DIR gewidmet

Jahrring…

Jahrring…

31. Dezember 2016

Jahrring…



Ein Jahrring schliesst allmählich… still wachsend im Heute vollendet…

Ein Jahrring spriesst gemächlich… leise treibend dem Heute zugewendet… 

Ein Jahrring… 

…ein Neubeginn der stets von Innen keimt. In seinem vollen Umfang liegt er dem Vergangenen an – Prägt ihm exakt dieser Moment, das was das Leben ihn nennt – was sich dann künftig in ihm lesen lässt… 

Ein Jahrring…

…ein Zeuge der sich auf das Leben reimt. Schliesst er sich zu gegebener Zeit für das – dass er untrennbar Teil des grossen Ganzen bleibt, als Kreis in seiner Mitte sich gen Aussen dehnt – stetig immer weiter wächst… 

Von Herzen ein achtsames 2017

 

Komm zu DIR und bleib…!

Komm zu DIR und bleib…!

17. Dezember 2016

Komm zu DIR und bleib…!

Nimm DICH an – leibhaftig, nackt und unverziert… 

kein Gewand kann die Lüge verhüllen, welche DEIN Bild im Spiegel trägt…

DEINE Unebenheiten, Furchen und Narben, nimm sie alle unbeirrt… 

DU kennst sie gut… die Wasserzeichen, welche Dir das Leben prägt…

Das DU Dich erst DEIN ICH erfahren lässt 

DEIN Herz durch DICH dann glänzt und

DICH erst so, wahrhaftig, im ICH erlebt…

das DU Dich niemals ergänzt 

sondern stets zum ICH erhebt…

dann grenzenlos DEIN ICH darin erwächst…(!)

DEIN wahrer Grund – Wert, Held sei allein für DICH…

schliess in DEIN Herz… das ICH in DIR, es lebt erst wenn und weil DU es liebst.

Was am Ende DIR stets treu ergeben blieb – DIR nie von DEINER Seite wich… 

…noch im letzten Atemzug… sei DIR gewiss, DU warst bei DIR und bliebst… 

Herzlich ICH 

Schritte

Schritte

17. Oktober 2016

Schritte

Lieber Lehrer Leben…

…Du BIST! Du bist in jedem meiner Schritte! Du lässt mich sie alle gehen… die Kleinen, die Grossen, die Bedächtigen, die Hastigen, die Bewussten, die Gedankenlosen,

Du lässt mich immer wieder die Selben wiederholen – mich meinen Ritualen und Mustern frönen. Lässt mich zögerlich zaghaft mir fremden Grund abtasten, lässt mich stehen bleiben, innehalten… lässt mich mich umdrehen, zurück oder in die andere Richtung gehen. Meist bist Du einfach… still und unsichtbar lässt mich gewähren, mich stramm oder genüsslich MEINEN Weg bahnen. Bringst mich weiter, lässt mich bei mir ankommen…! Lässt mich nie vergessen, dass Du bist. Und wenn die Zeit kommt…
…wie in diesen Tagen! Dann wenn ich ganz bei mir bin… (!) Dann erfasst Du mich mit voller Wucht, reisst Du mich mit, rüttelst mich auf, lässt mich und alles um mich herum beben… öffnest Du mich, erschreckst mich vor mir selbst… lässt mich im Vertrauen in Dich blind rücklings ins Leere oder mir Unbekannte springen… mich mit Anlauf Türen rammen… und gewährst mir so Einlass in die Hallen meiner unbefragten Antworten… Da wird es wieder Still, da kehrt die Ruhe wieder ein… da bleibe und verharre ich nun für eine Weile. Geniesse, lasse wirken was Du mir zeigst, mich auf meinem Weg erfahren, empfinden und eben annehmen lässt…
Da lausche ich meiner Schritte… der Bewegung in mir…

 

Die Ruhe ist die Bewegung in sich Selbst

Laotse

 

Einkehr in mir

Einkehr in mir

06. Oktober 2016

Einkehr in mir


Bei mir „angekommen“, bin ich längst noch nicht am Ziel. Den ersehnten Begleiter aber…, hab ich damit an der Hand… Wie Lichter in mir mich leiten, kann ich mit verbundenen Augen stetig in mir weitergehen…, mich mir immer weiter nähern. „Pflege“ das Selbst um es nicht mehr aus den Augen zu verlieren. 

Ob nun zaghaft prüfend oder mutig fordernd…, die Art und Weise ist nicht von Belang, nur DASS ich diesen Grat begehe und mich mir – meinem Spiegel stelle, immerzu. Dreh ich mich im Kreis…? Ja, an dieser Stelle steh ich immer wieder… die Wegweiser ändern nur. Heisst diese Herausforderung anzunehmen! Diese Erkenntnis löst so Grenzen, das Vertrauen die (letzten) Zweifel auf. Der Horizont bleibt dabei ewig unerreicht. Die Weiten in mir zeigt mir das Leben, damit stehen Pforten nicht einfach weit aufgesperrt. Sie öffnen und hinsehen muss ich selbst… um sie zu durchschreiten , um zu finden oder hereinzulassen wer und was mich begleiten, weiterbringen gar bereichern mag…

…damit ich sie geniessen, leben und (nun gar) teilen kann…

„Die Einkehr in mir“

(mich umarmt das Leben)

Weitsicht

Weitsicht

02. Oktober 2016

Weitsicht

…die Nebel haben sich längst gelichtet  –  mein Sein in jedem Herzschlag ein Segen

…den Blick auf meinen Weg gerichtet  –  kann getrost mich hart dem Wind entgegen legen

…umarmt mich die warme Brise Offenheit  –  das Vertrauen lässt mich treiben im Leben ‚was‘ da fliesst

…welch Geschenk (!) dann diese Begegnung  –  die sie mir die Weitsicht in und um mich erschliesst…

Lieber Lehrer Leben…

…fasziniert und tief dankbar

 …den Moment „nicht aufzugeben…“

…die Begegnung „anzunehmen…“

…Achtsam sein heist „LEBEN…“

Der Autor©

„Wer Schmetterlinge lachen hört…“

„Wer Schmetterlinge lachen hört…“

07. Juli 2016

„Wer Schmetterlinge lachen hört“


Mancher trifft mit seinen Worten genau den Nerv… 


Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken.
 Der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken. 


Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
 durchs ganze Weltall reisen. 

Der weiß, dass er nichts weiß, 
wie alle anderen auch nichts wissen.
 Nur weiß er, was die anderen
 und auch er selbst noch lernen müssen. 

Wer in sich fremde Ufer spürt
 und den Mut hat sich zu recken, der wird allmählich,
 ungestört von Furcht
 sich selbst entdecken. 

Abwärts zu den Gipfeln
 seiner selbst bricht er hinauf,
 den Kampf mit seiner Unterwelt
 nimmt er gelassen auf. 

Wer Schmetterlinge lachen hört,
 der weiß, wie Wolken schmecken.
 Der wird im Mondschein,
 ungestört von Furcht 
die Nacht entdecken. 

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben 
und ist selbst dann lebendiger 
als alle seine Erben. 

Carlo Karges (1951 – 2002)

Lange waren mir nur die einleitenden zwei Zeilen… das Zitat-Fragment bekannt… ohne zu wissen wessen Feder sie entsprangen. Vor einiger Zeit sandte mir eine Sternenseele den ganzen Text.

*Danke*
Carlo Karges (wer Schmetterlinge lachen hört – 1973 für Novalis) hat sich später als DER Nena Texter unvergessen geschrieben

Peter Pan – (vom erwachsen werden)

Peter Pan – (vom erwachsen werden)

25. Juni 2016 – 16:23

Peter Pan – (vom erwachsen werden)

Jener magische Augenblick; als ich Dich, nach Deinem „Marathon“ auf die Erde, erstmals in den Armen, nein eigentlich in meinen Händen halten durfte… – gerade mal etwas mehr als 3000 Gramm schwer, 47 cm gross…

 Er veränderte meine ganze Welt!

Legte ich mein Ohr auf Deinen wehrlosen kleinen Körper… lauschte dem alles ergreifenden Pochen Deines Herzchens… dem Rhythmus des Lebens und atmete ich diesen Deinen Duft ein… In diesem einen Augenblick ward mir der Sinn meines Lebens – spürbar – auf alle Zeit in mein Herz gebrannt. 

Ich staunte, schwieg, jauchzte, lachte und weinte zeitgleich mit jeder Faser meiner Existenz. Nie dagewesen – unvergleichlich – absolut unbeschreiblich! Das fühlte sich an wie alle besten Dinge des Lebens auf einmal. Was kann es grösseres, mächtigeres geben als Deine Geburt? 

In mir dehnte sich eine Energie aus welche mich unbändig stark werden liess… – als würde ich fliegen können. Und wahrhaftig, für Dich werde ich jeden Bären besiegen und werde ich gar abheben um Dich zu beschützen! Für Dich werde ich alle Hürden überwinden, jeden unmöglichen Umweg gangbar machen, jede Schlacht für Dich und mit Dir schlagen… mich nicht nur hinter Dich stellen sondern mich vor Dich werfen. Für Dich würde ich sterben wenn Dein Überleben danach verlangte…

Es durchfuhr mich diese Gewissheit, „dieses Band würde nie zerreissen“ – ganz egal welchen Wirrungen unsere beiden Leben sich beugen werden müssen.

Dieses Versprechen gilt für alle Zeit. 

Ich möchte Dich tragen… und Dich halten, Dich „loslassen“… und Dich wieder hochheben… Dich leiten und Dich begleiten… Dir Sicherheit geben und mit grossen Ohren (an)hören… Dir erlauben aber auch verbieten… mit Strenge stets aufrichtig und fair Dir Grenzen geben und Wege zeigen… Dich Fehler machen und daraus lernen lassen… Dir Mut, Stärke und den Glauben an Dich selber geben… Dich stolz machen und Dich Werte erkennen lassen… 

Mit der Einkehr dieses stolzen Vatergefühls hielten nicht nur bedingungslose Liebe, beschützende Strenge und grenzenloses Verantwortungsgefühl, sondern auch Verlust- und Versagensängste Einzug. 

Ich werde Dich vielleicht enttäuschen, verletzen…  meine Wünsche und Ziele vielleicht verfehlen… werde Dich um Verzeihung bitten müssen, mich dankbar (gar ehrfürchtig) vor Dir verneigen… Auch das will ich Dich lehren …!

Mein stiller Wunsch ist es, Dein Peter Pan – Dein Held – mit Stärken und Schwächen zu sein… Dir ein „Nimmerland“ bieten, welches Dir Zuflucht ist, Dich schützend umhüllt, Dich erwachsen werden lässt und Dich vorbereitet auf das Leben ohne das Kind in Dir je aufzugeben..

Deine Geburt ist mein „erwachsen werden“.  

Vaterglück!

Das schrieb ich Dir einst – in einer ruhigen Minute – einer damals häufigen kurzen Nacht… im Wissen, das Leben wird Dein strengster Lehrer sein und bleiben. Auf den will ich Dich vorbereiten…

Und es tat was es musste! Es hat (uns) die eine oder andere Lektion erteilt…  Es hat gezeigt, dass es als überschwänglich Schlaraffenland alles geben und als unerbittlich Kargland alles abverlangen kann… !  

… und Heute, Heute ist es also soweit… Ich lass Dich nun los – ohne Dich fallen zu lassen… Stolz auf Dich und tief bewegt… Du bist bereit!

„Mach Dich nun auf…!“

Und wenn Du Dich mal verirrst… hast Du die Gewissheit, dass Du immer weist wo Du mich finden kannst… 

Für immer…

Dein Vater

Listens to… „my fave’s…“

Listens to… „my fave’s…“

08. Juni 2016

Listens to…

Heut ist nicht alle Tage…

Mitvierzig… ! Deshalb mal ein etwas anderer Beitrag!

Listens to… „my fave’s…“

Hätt‘ ich einen Musik-Wunsch frei…, ich könnte mich unmöglich entscheiden.

Der „Soundtrack“ zu meinem bisherigen Leben würde längst in keiner Jukebox der Welt mehr Platz finden. (M)ein Leben ist übervoll von kreativ cooler, verträumt nachdenklicher, aufregend schöner und befreiend lauter – eben halt richtig guter Musik. Sie ist immer und überall und begleitet mich seit ich denken kann.

Mancher Track lässt mich mit Leichtigkeit wegträumen, zieht mich mit Lichtgeschwindigkeit aus dem „Hier und Jetzt“ oder lässt mich eben da. Andere sind weit entfernte Erinnerung… manchen teile ich mit einem end’wichtigen Menschen, mancher ist von unschätzbarem Wert für mich… In manchem fliesst die Liebe durch mein Herz, strömt purer Sex (😇😈) durch meine Venen, umfängt mich Genuss und Lebenslust, in manchem find ich einfach nur mich.

Andere beschreiben den tiefen Abgrund in welchen ich blickte. So mancher geht durch Mark und Bein und haut den Frust und die Wut aus mir raus! Steht für Trauer, Verlust, Beklemmung und Einsamkeit… oder sind selbst ein Licht an welchem ich mich gehalten habe..

Musik transportiert bei mir Energien und verknüpft sie in meinen Hirnwindungen untrennbar als Erinnerung, wie das sonst nur Düfte können. Düfte sind noch um einiges intensiver – intimer… erst recht in Kombination mit dem dazugehörigen Soundtrack…! Aber Düfte kann ich ja nicht posten. Auch wenn ichs Gestern mal versucht hab.😊

In so mancher Emotion bleibt Musik also fühlbar, greifbar, als bedeutendes Teilchen haften, bis – so hoffe ich – ans Ende meiner Tage.
Heute schenk‘ ich Euch allen diese (stundenlange) Auswahl meiner Track-List‘. Sie spielt Euch ein klein wenig meiner vergangenen 5 Jahre an…

Herzlich Willkommen und viel Vergnügen in meiner emotionalen Wäschetrommel.

Men with Guns.png
Men with Guns
Ghost Towns.png
Ghost Towns
Hang me up to dry
Hang Me Up To Dry
Madness
Madness
Sex On Fire
Sex On Fire
A Beautifull Lie
A Beautiful Lie
Lovers Dream
Lovers Dream
Wax and Wire
Wax And Wire
Black Sun
Black Sun
Muscles & Bones
Muscles & Bones
Run
Run
Bug Eyes
Bug Eyes
Looking Too Closely
Looking Too Closely
Too Close
Too Close
Given Up
Given Up
Leave It Alone
Leave It Alone
The Ghost of You
The Ghost Of You
Mace Spray
Mace Spray
Nur den Augenblick
Nur den Augenblick
full circle
Full Circle
Only For You
Only For You
To Many To Mend
To Many To Mend
RainRain

https://m.youtube.com/watch?v=kaVXVWeZVe0

Jesus Of Suburbia
Jesus Of Suburbia
Bloom
Bloom
Afterlife
Afterlife
Fire Escape
Fire Escape
Blurry

https://m.youtube.com/watch?v=xJJsoquu70o

Simple Song
Simple Song
Hero
Hero
something I need
Something I Need
Do You Remember
Do You Remember
Knuf Sirhc
Knuf Sirhc

http://tidido.com/ru/a35184372145117/al5432a6f9196dee63468bbece/t5433f5fc196dee9e149f0b56

48-13
Stevie
Huricane (uncensored)

https://vimeo.com/38704588

Grounds For Divorce

https://m.youtube.com/watch?v=jxczVhG0os8

Hot Line Bling

https://youtu.be/uxpDa-c-4Mc
Aaaand last but not least…

Phil Wickham’s You’re Beautiful as a Tribute to Sarah

You’re Beautiful

http://youtu.be/PP57wwgqQyI