Elemente

Elemente

30. Januar 2017


Elemente

Die Elemente sind… 
…die gütigen wie gerechten Quellen unserer Energien, die Kinder der Natur welche das Werden und Wirken zieren. – Sie wissen zu geben und zu nehmen… zu spenden und zu zehren… zu keimen und zu enden… (Energie-)Trächtig erfüllen, nähren ihre Ströme, Wellen, Lichter und Flammen tosend knisternd unser aller Kosmos ergo unser ganzes sein im Überfluss!

Lassen wir uns (von ihnen) tragen, vertrauen wir uns ihnen – in uns an, beginnen wir uns zu wandeln, unweigerlich zu wachsen… und nehmen wir (dankbar) das Gedeihen wie das Welken an, als das was unser aller Kreislauf eben ist. DAS LEBEN!  

Sie sind frei von Wesen… ungreifbar bedingen sie jedes Leben. Unterscheiden und urteilen nicht, ergeben und ergänzen sich. Kennen weder Feind noch Freund – weder Hass noch Liebe, weder Frust noch Lust, weder Vergeltung noch Vergeben. Das Denken des freien Individuums hat verlernt mass- und achtvoll mit ihnen umzugehen. ZU LEBEN!

Regentanz

Regentanz

07. Oktober 2013

Regentanz

Gerade eben direkt vor mir die Gasse hoch…;

Die Sonne drückt kräftig zwischen dem schweren blauschwarzen Gewölk und wirft ihr gelbstes Herbstlicht zwischen die Altstadtfassaden… zeitgleich begiesst ein erneuter ergiebiger Wolkenbruch diese Kulisse…

Zwei Dreikäsehochs – kaum älter als
3 Jahre – springen mit gekringelten Strümpfen in transparenten Gummistiefelchen um die eigene Achse sich drehend jauchzend über die blitzartig mit anschwellenden Bächlein überspülten “B’setzisteine” (Kopfsteinpflaster) …
Die Arme weit von sich weg gestreckt, die Kapuzen ihrer süssen roten, weiss gepunkteten Regenponchos im Nacken fliegend … gerät der Regentanz eines der Kleinen ausser Kontrolle. Vollends in Schieflage über seine kreuzenden Beinchen stolpernd, biegt es, sich noch immer drehend, abrupt ab…
Ich sehe dieses pitschnasse Propellerchen auf mich zu düsen und fange es sanft auf, noch bevor es rücklings in meine Beine prallt. “Uuuups…” sag ich leise. Leicht erschrocken nur blickt es blinzelnd zu mir hoch, kann bei so vielen Regentropfen kaum seine Augen offen halten, lächelt mich kurz an und segelt fröhlich kreisen weiter. Die Gasse runter, Mamis “langsam…!” überhörend… .

…für einen flüchtigen Augenblick nur schau ich den beiden noch nach…
…denke an die Kindertage meiner Kizz… …glaube gar, mich an meine eigenen zu erinnern…

So wuschen dieser Regentanz und dieses Kinderlächeln meine Sorgen runter…

Was doch Glück allein schon ist…