Das Geheimnis der Unendlichkeit?

Das Geheimnis der Unendlichkeit?

29. April 2017

Das Geheimnis der Unendlichkeit?

KEIN Erklährungsversuch! Nur eine kleine Reise nach Utopia.

War ich früher, in seinem Alter, (oft) in Gedanken allein dahin unterwegs, zog mich Gestern mein Jüngster energisch fragend exakt dort hin… „In die unbegreiflichen Weiten unserer Existenz“ mit der Frage…

„…nach der Unendlichkeit der Möglichkeiten…“ Das führte in ein stundenlanges schwindelerregendes (unwissenschaftliches) Gedankenkreisen um Schwarze Löcher und „Parallelwelten“. Um unzählige alte neue, eher philosophische, Fragen zu Logik oder Zufall unserer Existenz in Raum und Zeit. Um die (Un-)Wahrscheinlichkeit unserer Einzigartigkeit… und das Geheimnis der Unendlichkeit…

Fazit – keine Antworten nur ein paar (naive) Behauptungen.

Nichts ist, so ähnlich es auch scheinen mag, je wirklich präzis gleich…

Wiederholungen bleiben doch nur so exakte Kopien wie „ungefähr“…

Selbst die Reflexion ist noch Spiegelverkehrt…

Weil manches (alles?), so wie wir selbst, dereinst endet – (ver)ändert sich und wächst das grosse Ganze doch nur…

Eben Dieses entwickelt sich nie zurück sondern stets immer weiter…

Was mir blieb nach dieser wirren Exkursion war dieser eine Gedanke als Notiz;

„Die Wahrscheinlichkeit der Unendlichkeit (des grossen Ganzen)…

liegt wohl begründet in der Einzigartigkeit (des endlichen Einzelnen)…“

Der Autor

Nachsatz…

Wurde Euch schwindlig oder runzelte sich Eure Stirn beim Lesen? Wunderbar.
Aus so manch naiver Reise nach Utopia – aus Wissensdurst und Erklärungsnot (wie jene Gestern ?), mögen einst Erkenntnisse gewonnen worden sein welche, zu Ende gedacht, geglaubte Grenzen sprengten.

Visionäre Astronomen und Philosophen endeten einst haufenweise als Ketzer in den Fängen der Inquisitoren (Giordano Bruno)… ,
…Fantasten beschrieben das Fliegen, Tiefseetauchen und Mondfahren (Jules Verne) …

So geniesse ich dieses Abheben in die Tiefen und Danke meinem Sohn, dass er seine Fragen nicht für sich behält.

Wünsche Euch, dass ihr Euch dann und wann Zeit nehmt auch über vermeindlich unerklärliches – „Utopisches“ – mehr oder weniger ernsthaft nachzudenken…

Dany

Achtsamkeit

Achtsamkeit

23. Dezember 2016

Achtsamkeit… 

…wiederkehrend in mir um mich und folglich auch hier im Blog und auf WP sowieso.

samu nahm sich der Achtsamkeit in ihrem Beitrag mit DER Frage an!

Der Frage welche ich mir immer und immer wieder stelle… und der ich niemals mehr ausweichen werde…!

Ist das Leben wirklich so „einfach…“ ? 

Ist das Leben in ACHTSAMKEIT der Schlüssel zur ZUFRIEDENHEIT?

samu

JA! Ich bin überzeugt davon. Wenn es auch alles andere als wirklich einfach ist…

Sehr gerne möchte ich Euch allen zum Jahresende Ihre Frage in ihrem Sinne noch einmal weitergeben…
…die Diskussion noch einmal wecken… und freu mich auf weitere Gedanken dazu…

Wünsche Euch allen dass es Euch gelingt „in Achtsamkeit zu leben“…

schenkt Euch Zeit und geniesst ein besinnliches Fest der Freude…
besonders ❤Danke samu 

Dany

mitteninsherz moment

Ist das Leben in ACHTSAMKEIT der Schlüssel zur ZUFRIEDENHEIT?
Gerade sass ich draussen und sah den Wolken zu, die vorbeiziehen und gerade wusste ich für mich die Antwort! JA!
Lebe ich die Achtsamkeit bin ich im Hier und Jetzt und im Hier und Jetzt gibt es weder eine Vergangenheit noch eine Zukunft, d.h. keine Sorgen und keine Ängste.
Kann es so einfach sein das Leben?
zufrieden nachdenklich und gespannt auf deine Gedanken….
herzlichst samu ❤

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Worum das Leben sich dreht… 

Foto by lonsm.cwboy

14. Dezember 2016

Worum das Leben sich dreht…

Dem weinenden Philosophen Heraklitos Ephesius (Ἡράκλειτος ὁ Ἐφέσιος) wird das Zitat zugeschrieben;

Die einzige Konstante im Universum ist der Wandel (...)

panta rhei

Hērákleitos ho Ephésios

Das gilt auch für mein Leben…

„Kommen und (Ver-)Gehen…“ – oder auf das Sein übertragen – eben Annehmen und Loslassen… DAS sind die Tiden einer jeden Existenz!

(Ver-)Ändern heisst für mich loslassen! Nichts was leicht fällt… nichts was man einfach mal so kann – hat man es einmal „gelernt“… Sondern etwas was immer aufs Neue „geübt“, ja geübt und überwunden werden muss – und nur um auch gleich wieder verlernt zu werden… .
Einzig die Bereitschaft „anzunehmen“, glaube ich, ist mit dem „Vertrauen in das Leben“ lernbar. Damit öffne ich mich dem was vor mir liegt und gebe Frei was war.

DANKBAR es erlebt, erfahren, gesehen, gefühlt, gegeben oder bekommen zu haben… lass ich gerne los und wachse stets daran.
Loslassen… ist für mich ein sehr bewusster Akt der FREIgabe geworden. Bisweilen ein Trauern, ja, ein Erkennen… ein Einsehen… auf jeden Fall. So macht es auch betroffen und kann (darf) gewiss auch sehr schmerzhaft sein! Ob die Kinder, (nahestehende) Menschen, Ziele, Pläne, Werte, Träume, Illusionen oder auch „Glauben“ los zu lassen – ist immer auch ein „Abschied“ in seiner einzigartigen einmaligen Konstellation! Es stellt stets eine eigene Herausforderung dar… der ich mich weder mit negativem Denken stellen noch mit „Klammern“ beikommen kann… Loslassen ist kein Aufgeben.

Eine Frage der Sichtweise!

wie ich begann das Loslassen anzunehmen… habe ich aufgehört etwas aufzugeben…
Der Autor©

Was heisst das für mich und mein Leben…?

Diese Gewissheit ist befreiend, entlastend. Lässt mich ruhiger, leichter und bewusster leben. Sie lässt mich im Moment verweilen – mich dem Leben dankbar hingeben und mich in seinen und meinen Schwingungen aufgehen oder getrost treiben… um mich auf das Wesentliche in mir und um mich blicken zu lassen. Mein freies Sein anzunehmen im Anklang an seine Endlichkeit – wissend dass nichts Ewig (so) bleibt… So auch ich nicht.
Das Leben wird mich bis zum Ende noch einige Male geändert haben… und DAS, ja DAS möchte (werde) ich GELEBT – nicht erduldet – haben.

So werde ich mich erfüllt und auch mir tief dankbar dem Letzten annehmen was mir dereinst zu tun bleibt…

dem Loslassen meines Lebens…

Lieber Lehrer Leben
DANKE!

Foto by lonsm.cwboy

Schritte

Schritte

17. Oktober 2016

Schritte

Lieber Lehrer Leben…

…Du BIST! Du bist in jedem meiner Schritte! Du lässt mich sie alle gehen… die Kleinen, die Grossen, die Bedächtigen, die Hastigen, die Bewussten, die Gedankenlosen,

Du lässt mich immer wieder die Selben wiederholen – mich meinen Ritualen und Mustern frönen. Lässt mich zögerlich zaghaft mir fremden Grund abtasten, lässt mich stehen bleiben, innehalten… lässt mich mich umdrehen, zurück oder in die andere Richtung gehen. Meist bist Du einfach… still und unsichtbar lässt mich gewähren, mich stramm oder genüsslich MEINEN Weg bahnen. Bringst mich weiter, lässt mich bei mir ankommen…! Lässt mich nie vergessen, dass Du bist. Und wenn die Zeit kommt…
…wie in diesen Tagen! Dann wenn ich ganz bei mir bin… (!) Dann erfasst Du mich mit voller Wucht, reisst Du mich mit, rüttelst mich auf, lässt mich und alles um mich herum beben… öffnest Du mich, erschreckst mich vor mir selbst… lässt mich im Vertrauen in Dich blind rücklings ins Leere oder mir Unbekannte springen… mich mit Anlauf Türen rammen… und gewährst mir so Einlass in die Hallen meiner unbefragten Antworten… Da wird es wieder Still, da kehrt die Ruhe wieder ein… da bleibe und verharre ich nun für eine Weile. Geniesse, lasse wirken was Du mir zeigst, mich auf meinem Weg erfahren, empfinden und eben annehmen lässt…
Da lausche ich meiner Schritte… der Bewegung in mir…

 

Die Ruhe ist die Bewegung in sich Selbst

Laotse

 

„…DU“

„…DU“

03. Juni 2016

„…DU“

Diese Tage bin ich oft berührt und angetan…  darf an vielen Gedanken und Fragen Teil haben… 

Ich schätze diese Wort-Begegnungen sehr… Der Austausch lässt anderswo vielleicht Energien frei und Ideen keimen… bewegt und beruhigt… Es entstehen Gespräche fast so als sässe man sich unmittelbar vis à vis…

Damit schliessen sich hier kleine und grosse Kreise in mir. Denn, neulich hat jemand mich mit ihren Fragen dazu „eingeladen“ in meiner WP-Zeit weit zurück zu blättern – …

2013…Ein Weilchen nach meinem „Aufbruch“ – stieg ich unerfahren mit einem Blog ein… ohne Erwartungen daran, aber getrieben hinter Antworten auf meine Fragen her. Bald geschah für mich Unwirkliches… es entstand Raum der ganz persönlichen Begegnung… Begleitet und gehalten von einer schreibenden Stimme aus der Ferne, wurde ich angelesen, gehalten ja aufgefangen… war ich nicht allein. Unendlich Dankbar, weiss ich um den unschätzbaren Wert dieser „kleinen virtuellen Bühne“…

Nun also, viele Zeilen, Pausen, Reisen in und um mich herum später, sitze ich da unterhalte mich weiter… die Fragen und Gedanken welche mich damals umtrieben bewegen Heute Andere, in gleicher Intension und mit dem selben Verlangen nach Licht… wie mich damals. Haben meine Stürme sich längst gelegt, nehm ich mich der wogenden Fragen an das Leben – mit anderer Voraussetzung – sehr gerne weiter an… 

Habe ich zu mir zurück gefunden und konnte ich seither meinen Weg konsequent gehen, ohne je wieder aus der Ruhe zu geraten. Stelle ich mich doch immer den mir im Spiegelbild begegnenden Fragezeichen… Da gibt es keine Illusion, mich bewusst gemahnt „kann mich wieder verlieren…!“ Halte ich Heute fest… 

„es gibt nur eine einzige Person welche Dein Leben ändern kann – …DU

Achtsamkeit ist „Sein…“

darin verweilen ist „bei sich ankommen…“

das Erkennen ist „Aufbruch… !“

Der Autor©

Mein Weg

Mein Weg

11. November 2013

Mein Weg

Während ich so da sitze und die Welt an mir vorüber ziehen lasse… mit ihr alle Gedanken – lose, sprunghaft, unsortiert, doch irgendwie in Reih und Glied aneinander gereiht…,
nimm ich sie auf, um sie dem Vorbeirauschen gleich wieder mitzugeben … wie die flüchtigen Blicke in die vorbeifliegende Landschaft… wie das blättern in einem Buch… auf der Suche nach DER STELLE … die da irgendwo ist… wissentlich… zweifellos…
So versinke ich in dieses Schweben, …in dieses “freie Schwirren” fern von Logik und Gefüge, vorübergehend, scheinbar der Zeit und Gravitation entlegen… Meine Versuche des bei mir seins.

Und es klingt nach Klischee, das Résumé der letzten Tage…

Die Frage lautet doch
“Was will ICH für MICH…?”

Es ist doch nicht von Bedeutung welchen meiner Schritte ich als Fortschritt – welchen als Rückschritt erachte.

Es hat auch keine Bedeutung welche meiner Entscheidungen ich im Kampf erzwingen kann, welche ich durch Versäumnis einfach hinnehmen muss,

Es ist völlig bedeutungslos welche Pfade sich als Irrwege, welche Sackgassen sich als Kreuzungen und welche Nebenwege sich als Abkürzungen oder aber als „Umwege“ herausstellen …

Wie oft ich schnurstracks direkt „mein Ziel“ erreichte, daran vorbei schrammte, es aus den Augen verlor oder ich immer und immer wieder auch im Kreise ging… …alles unbedeutend…!(?)

Dass ich dahinter stehe, über meinen Zweifeln ruhe, diese wohl zum
Abwägen jedoch nicht zum lenken verwende, mir auch eingestehe zu wagen, zu testen, zurück zu krebsen, zu Kreuze zu kriechen…, nicht zu bereuen… sondern dass ich (mich) akzeptiere …!

Ich werde zurück blicken und sagen können…
“Meine Spur – mein Kurs, nur skizziert, nicht vorgezeichnet, bin ich konsequent gegangen und alle Narben habe ich mit mir genommen… als untrennbarer Teil von mir…
Das ist mein Weg”

DANKE mein lieber Lehrer Leben!

Unde Venis…? vs. Quo Vadis…?

Unde Venis…? vs. Quo Vadis…?

27. Oktober 2013

Lieber Lehrer Leben…

Unde Venis…?
vs.
Quo Vadis…?

Wie will ich wissen wohin ich gehe, wenn ich vergessen hab woher ich kam…?

Der Autor©

Keine Ahnung wann – aber an irgendeinem Punkt entschied ich mich wohl – nicht mehr zurückzublicken. Gab damit ein Ritual auf – entsagte ich da auch dem philosophieren… Die Zeit ist zu teuer…
Damit war meine Persönlichkeit unbemerkt leckgeschlagen – es drang der seltsame Glaube ein…
„In der Vergangenheit verweilen“ hält auf, hindert, bremst und lähmt…

„Zielstrebig seinen Visionen folgen nach immer Höherem streben… “ – da gibt es im Grunde absolut nichts gegen einzuwenden… Nur, an meinen fernsten Zielen festgeklammert – hab ich fortan kaum mehr innegehalten, unreflektiert, rastlos, manisch getrieben schier –
Hab dabei nicht bemerkt dass ich mich selbst aus den Augen verlor.
Fatale Abkehr von meiner einstigen Überzeugung!

Das rächte sich jüngst als sich die Ereignisse überschlugen und ich nicht wusste wie mir geschah…
…der Bruch mit meinem Leben kam…

Gezwungen nun in mich zu gehen…
erlebte ich einen schmerzhaften Streifzug durch die Zeit, durch meine Vergangenheit, meine Erinnerung, meine Abgründe, ein Gang in das „Verliess meines unterdrückten Selbst“

Liess mich diese Reise die für mich bedeutendsten Wesen, Charaktere und Gesichter wieder sehen, den mahnendsten und kritischsten Stimmen wieder horchen, die prägendsten Augenblicke, Ereignisse und Erfahrungen wieder erleben…
fand ich da aber auch ein verunsichertes emotionales Wrack ohne Selbstvertrauen – eingekapselt in diesem Cocon hat diese Larve meinen Schein gewahrt.

…mich nun dort wieder zu finden und zu hinterfragen , bedeutet mich zu spiegeln und endlich (wieder) zu erkennen…

So werde ich künftig meiner selbst treu ergeben bleiben… Wie einst in meiner Jugend schon in mich gehen, mir Fragen stellen – philosophieren – …mich dort erden und zentrieren. Mein leidenschaftliches, fühlendes, fantasievolles Wesen soll nie wieder verkümmern…

Also Lieber Lehrer Leben,
komme ich wie versprochen noch einmal darauf zurück – welche Lehre ich aus der Havarie meines Lebens ziehe.

Wo immer ich auch war – erst mein Pfad – macht mich wirklich aus! Auch diese Zeit der Nachlässigkeit hat seinen guten Sinn, liess mich letztlich reifen. So bleibt mir meinen Fussabdruck in dieser meiner kleinen zerrütteten Welt zu akzeptieren und meine Spur künftig bewusster zu bahnen. Fange an mich wieder aufzurichten… die Steine zusammen zu tragen um Brücken nicht Mauern zu bauen. Die ersten grossen Schritte sind getan… die Arbeit aber fängt jetzt erst an…

Woher ich komme… wird mir den Weg weisen.
Wohin ich geh…? Die Frage bleibt…

Murphy’s Law

Murphy’s Law

03. September 2013

Lieber Lehrer Leben…

Murphy’s Law

Die Zeichen stehen eines Tages auf Sturm…
Ich seh das Unheil kommen … ahne das Ungemach… und egal was ich ab jetzt um es abzuwenden unternehm – es will partout nicht gelingen…? Ganz im Gegenteil! Ein Alptraum … aus dem man schnell erwachen will.
Was wenn es kein Erwachen gibt (?)… weil Das was sich da so eben ereignet eben das Erwachen allein schon ist?

Nun;
Wenn es schief geht, dann aber richtig… !

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Edward A. Murphy jr.

…das Leben ist halt doch kein Mobilé – in welches die Ordnung nach jedem Windstoss, nach jedem Durchzug wie selbstverständlich einfach wieder einkehrt.

Diesmal zumindest nicht mehr…

Ich hatte da so meine Prinzipien – diese stabilisierten meine Werte und hielten mein „komplexes System Leben“ im Gleichgewicht – und meine Ziele auf Kurs.

Eine kleine Unachtsamkeit nur – ein Sekundenschlaf des Anstandes vielleicht – ein Lauschen einem Ruf welchem ich bei Sinnen nie gefolgt wäre. Wie ein Fingertip von hinten auf die Schulter und der fatale Blick zurück… direkt in die Augen der Sehnsucht – diese Unbekannte – nach mir Greifende – welche mir scheinbar und unbemerkt im Nacken sass…

Das kann nicht sein! Nein das DARF nicht sein…!
„OK, ich habe sie gesehen – aber ich beachte sie nicht!“ Delete – und gut ist’s… Eben nicht!

Zu Spät.
In den folgenden Wochen lässt sie nicht mehr ab von mir – im Gewand eines nicht enden wollenden Pannenreigen -durchzieht sie jenen Herbst… welcher bald darauf auch den Herbst meines bisherigen Lebens bedeutet.

Gezwungen hinzusehen! Ward mir vor Augen geführt was ich ach so lange verdrängt – ignoriert hatte. Offengelegt was alles längst im Argen lag – ergibt alles auf einmal einen ganz anderen traurigen Sinn und jetzt…? Und was ich schlimmes noch erdachte oder zu ahnen glaubte… meine Intuition traf ein…

„Was man dem Unbewussten als wahr übermittelt, wird wahr.“

Joseph Murphy

Auf seltsame Weise entglitt mir so die Kontrolle, stand ich irgendwie neben mir und es blieb mir nur mit anzusehen wie scheinbar alles aus den Fugen gerät. Eine neue Ordnung suchend.
Keinen Plan wie ich mich in dieser Situation zu verhalten hatte.
Mit einem mal, war ich nicht mehr Captain sondern nur noch Passagier hier an Bord meines Lebens. Keine Einflussnahme mehr… Und verflixt nochmal – was ich sagte oder was ich schwieg, was ich tat oder was ich unterliess… völlig egal – ich riss das Steuer in die falsche Richtung – es war immer exakt das Verkehrte…
Wie aus böser Zauberhand schien ich selbst alles gegen „Mein Projekt Leben“ zu richten.

Schliesslich war die Wende besiegelt!
Ich unfreiwillig um die meine Lektion

„Murphy’s Law“

an meinem eigenen, Leben vollzogen – ja ich glaube ohne zu übertreiben – auf dramatische Weise erfahrener…

Welche Lehre ich daraus ziehe …? Gute Frage.

Nun,
Lieber Lehrer Leben –
ich komme darauf zurück …