(Poesie in) Vollendung

(Poesie in) Vollendung

01. Januar 2017

(Poesie in) Vollendung 


…es gibt sie!

 
Bei all den kleinen und grossen „Wundern“ an und unter unserem Himmel, kennt meine Faszination kaum mehr Grenzen. Sie, die wundersamen Dinge, brauchen „nur“ erkannt, wahrgenommen und genossen zu werden. Konnte ich Einst, auf der Suche nach ihnen, keinen Stein unumgedreht liegen lassen… kann ich sie auch Heute wieder kaum übersehen. Da bin ich (noch immer) fast wie ein Kind… aber nur fast! 

Denn, ich nehme sie natürlich längst nicht für selbstverständlich gegeben. Die Ehrfurcht vor den Dinge erdet mich (immer öfter), zeigt mir deren wahren Wert… dabei meine Winzigkeit, mein Unbedeuten auf… Sie reduziert mich auf das was wirklich zählt… den Moment! Was bleibt ist oft nur das Staunen. Diese schweigende Poesie…

Eben DIESE ergriff mich (uns) neulich… (erneut) in der würdevoll einnehmenden wie endlichen Gestalt uralter Bäume…  

sie zitiert spontan;

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt…“

Khalil Gibran

…und sagt damit alles. 

Keine Poesie stärker als das stoische wie verletzliche Recken des Baumes… 

(Poesie in) Vollendung…

Jahrring…

Jahrring…

31. Dezember 2016

Jahrring…



Ein Jahrring schliesst allmählich… still wachsend im Heute vollendet…

Ein Jahrring spriesst gemächlich… leise treibend dem Heute zugewendet… 

Ein Jahrring… 

…ein Neubeginn der stets von Innen keimt. In seinem vollen Umfang liegt er dem Vergangenen an – Prägt ihm exakt dieser Moment, das was das Leben ihn nennt – was sich dann künftig in ihm lesen lässt… 

Ein Jahrring…

…ein Zeuge der sich auf das Leben reimt. Schliesst er sich zu gegebener Zeit für das – dass er untrennbar Teil des grossen Ganzen bleibt, als Kreis in seiner Mitte sich gen Aussen dehnt – stetig immer weiter wächst… 

Von Herzen ein achtsames 2017