…Musse…

…Musse…

18. September 2016

…Musse… 

…Deines Herzens… zu Deinem Sein, Deinem Selbst…

So entschleunigt die Gedanken…

…die Ruhe in mir ausgelegt

still in deren Tiefe versanken…

…meine Zwiegespräche angeregt.

Du Gegenüber, längst mittendrin…

…Deines, meines, den Moment geteilt

Dein Herz legt an mit klarem Sinn…

…Insel der Freiheit angepeilt.

Spiegelung die sich nach oben rang…

…Mut mit dem Du Dich Dir stellst

jetzt lass treiben Dich im Müssiggang

Deines Herzens… zu Deinem Sein, Deinem Selbst.

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„…DU“

„…DU“

03. Juni 2016

„…DU“

Diese Tage bin ich oft berührt und angetan…  darf an vielen Gedanken und Fragen Teil haben… 

Ich schätze diese Wort-Begegnungen sehr… Der Austausch lässt anderswo vielleicht Energien frei und Ideen keimen… bewegt und beruhigt… Es entstehen Gespräche fast so als sässe man sich unmittelbar vis à vis…

Damit schliessen sich hier kleine und grosse Kreise in mir. Denn, neulich hat jemand mich mit ihren Fragen dazu „eingeladen“ in meiner WP-Zeit weit zurück zu blättern – …

2013…Ein Weilchen nach meinem „Aufbruch“ – stieg ich unerfahren mit einem Blog ein… ohne Erwartungen daran, aber getrieben hinter Antworten auf meine Fragen her. Bald geschah für mich Unwirkliches… es entstand Raum der ganz persönlichen Begegnung… Begleitet und gehalten von einer schreibenden Stimme aus der Ferne, wurde ich angelesen, gehalten ja aufgefangen… war ich nicht allein. Unendlich Dankbar, weiss ich um den unschätzbaren Wert dieser „kleinen virtuellen Bühne“…

Nun also, viele Zeilen, Pausen, Reisen in und um mich herum später, sitze ich da unterhalte mich weiter… die Fragen und Gedanken welche mich damals umtrieben bewegen Heute Andere, in gleicher Intension und mit dem selben Verlangen nach Licht… wie mich damals. Haben meine Stürme sich längst gelegt, nehm ich mich der wogenden Fragen an das Leben – mit anderer Voraussetzung – sehr gerne weiter an… 

Habe ich zu mir zurück gefunden und konnte ich seither meinen Weg konsequent gehen, ohne je wieder aus der Ruhe zu geraten. Stelle ich mich doch immer den mir im Spiegelbild begegnenden Fragezeichen… Da gibt es keine Illusion, mich bewusst gemahnt „kann mich wieder verlieren…!“ Halte ich Heute fest… 

„es gibt nur eine einzige Person welche Dein Leben ändern kann – …DU

Achtsamkeit ist „Sein…“

darin verweilen ist „bei sich ankommen…“

das Erkennen ist „Aufbruch… !“

Der Autor©

Randnotiz #11 „Du, ich, wir, uns…“

Randnotiz #11 „Du, ich, wir, uns…“

15. Mai 2016

Randnotiz #11 „Du, ich, wir, uns…“

Du, ich, wir, uns…
An so manchen Tagen… Sturmfrei, Kinder weg, Handy aus, herrscht der Dresscode… „Partnerlook“= eine einzelne Decke für uns Zwei…

Zeit um hemmungslos einfach alles rundherum zu vergessen, die Welt ganz sich selbst zu überlassen…

Momente für welche es sich zu sterben löhnte – für einmal Stunden lang… von Sonnenaufgang bis Sonnenaufgang… zu leben. Bei diesen schwindelerregenden Flügen zu den Sternen in atemberaubender Leidenschaft badend die elektrisierenden Energien aufsaugen… Mit diesen Düften aus Glückshormonen vollgetankt schier aus der Trance zu erwachen, mit vibrierendem Körper, Bärenhunger und Muskelkater in einen neuen Tag starten zu dürfen…

.. da gibt es Nix als das

Du, ich, wir, uns…


(Das wünsch ich Euch allen von Herzen…)

Ein Pelzchen für Dich…

Ein Pelzchen für Dich…

26. Februar 2016

Ein Pelzchen für Dich… 

Wie wenig es eigentlich bräuchte um in erfüllter Eintracht zu Leben…

…wie verletzlich eine solche Harmonie doch zwangsläufig ist…,

Argwohn keimt wo Glück gedeiht… (!)

Wie wenig es braucht um marktiefes Misstrauen in der Gemeinschaft zu schüren…

…welches dieses Fundament aus seinen Fugen zu heben vermag… auf dass es nie wieder ist wie es einmal war…

Die Feder aus der das folgende Märchen stammt ist nicht bekannt. Es könnte überall auf der Erde und zu jeder Epoche des Menschseins geschrieben worden sein…!

Weil es seine Gültigkeit nie verliert und ich mir wünschte es würde weniger Mission betrieben sondern stille Nächstenliebe gelebt, möchte ich hiermit jedem lesenden Wesen ein „Pelzchen“ überreichen. Einen lieben Gruss senden, ein Lächeln aus der Ferne zaubern, einen guten Gedanken mit auf den Weg geben…

Die kleinen Leute von Swabedoo

Vor langer, langer Zeit lebten kleine. Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im Dorf Swabedoo, und sie nannten sich Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.

Was die Swabedoodahs am meisten liebten, war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder von ihnen trug über seiner Schulter einen Beutel und der Beutel war angefüllt mit weichen Pelzchen. So oft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Es ist sehr schön, einem anderen ein warmes, weiches Pelzchen zu schenken. Es sagt dem anderen, daß er etwas Besonderes ist es ist eine Art zu sagen „Ich mag Dich!“ Und ebenso schön ist es, von einem anderen ein solches Pelzchen zu bekommen. Du spürst, wie warm und flaumig es an deinem Gesicht ist, und es ist ein wundervolles Gefühl, wenn du es sanft und leicht zu den anderen in deinen Beutel legst. Du fühlst. dich anerkannt und geliebt, wenn jemand dir ein Pelzchen schenkt, und du möchtest auch gleich etwas Gutes, Schönes tun. Die kleinen Leute von Swabedoo gaben und bekamen gern weiche, warme Pelzchen, und ihr gemeinsames Leben war ganz ohne Zweifel sehr glücklich und fröhlich.

Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold. Eigentlich wollte er gar nicht allein dort draußen wohnen, und manchmal war er sehr einsam. Er hatte schon einige Male am Rand des Dorfes gestanden und sich gewünscht, er könnte dort mitten unter den fröhlichen Swabedoodahs sein aber er hatte nichts, was er hätte dazutun können und das Austauschen von warmen, weichen Pelzchen hielt er für einen großen Unsinn. Traf er einmal am Waldrand einen der kleinen Leute, dann knurrte er nur Unverständliches und lief schnell wieder zurück in seine feuchte, dunkle Höhle.

An einem Abend, als der große, grüne Kobold wieder einmal am Waldrand stand, begegnete ihm ein freundlicher kleiner Swabedoodah. „Ist heute nicht ein schöner Tag?“ fragte der Kleine lächelnd. Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort. „Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen,“ sagte der Kleine, „hier ist ein besonders schönes. Sicher ist es für Dich bestimmt, sonst‘ hätte ich es schon lange verschenkt.“ Aber der Kobold nahm das Pelzchen nicht. Er sah sich erst nach allen Seiten um, um sich zu vergewissern, daß auch keiner ihnen zusah oder zuhörte, dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm ins Ohr: „Du, hör mal, sei nur nicht so großzügig mit deinen Pelzchen. Weißt du denn nicht daß du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn du sie immer so einfach an jeden, der dir über den Weg läuft, verschenkst?“ Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der kleine Swabedoodah zu dem Kobold hoch. Der hatte in der Zwischenzeit den Beutel von der Schulter des Kleinen genommen und geöffnet. Es klang richtig befriedigt, als er sagte: „Hab ich es nicht, gesagt! Kaum mehr als 217 Pelzchen hast du noch in deinem Beutel. Also, wenn ich du wäre: ich würde vorsichtig mit dem Verschenken sein!“ Damit tappte der Kobold auf seinen großen, grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen Swabedoodah am Waldrand zurück. Er war so verwirrt, so unglücklich, daß er gar nicht darüber nachdachte, daß das, was der Kobold da erzählte, überhaupt nicht sein konnte. Denn jeder Swabedoodah besaß einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen. Schenkte er ein Pelzchen, so bekam er sofort von einem anderen ein Pelzchen, und dies geschah immer und immer wieder, ein ganzes Leben lang wie sollten dabei die Pelzchen ausgehen?

Auch der Kobold wusste das, doch er verließ sich auf die Gutgläubigkeit der kleinen Leute. Und noch auf etwas anderes verließ er sich, etwas, was er an sich selbst entdeckt hatte, und von dem er wissen wollte, ob es auch in den kleinen Swabedoodahs steckte. So belog er den kleinen Swabedoodah ganz bewusst, setzte sich in den Eingang seiner Höhle und wartete.

Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah und grübelte vor sich hin. Nicht lange, so kam ein guter Bekannter vorbei, mit dem er schon viele warme, weiche Pelzchen ausgetauscht hatte. „Wie schön ist dieser Tag!“ rief der Freund, griff in seinen Beutel und gab dem anderen ein Pelzchen. Doch dieser nahm es nicht freudig entgegen, sondern wehrte mit den Händen ab. „Nein, nein! Behalte es lieber,“ rief der Kleine, „wer weiß, wie schnell sonst dein Vorrat abnimmt. Eines Tages stehst du ohne Pelzchen da!“ Der Freund verstand ihn nicht zuckte nur mit den Schultern, packte das Pelzchen zurück in seinen Beutel und ging mit leisem Gruß davon. Aber er nahm verwirrte Gedanken mit und am gleichen Abend konnte man noch dreimal im Dorf hören, wie ein Swabedoodah zum anderen sagte: „Es tut mir leid, aber ich habe kein warmes, weiches Pelzchen für Dich. Ich muss darauf achten, daß sie mir nicht ausgehen.“

Am kommenden Tag hatte sich dies alles im ganzen Dorf ausgebreitet. Jedermann begann, seine Pelzchen aufzuheben. Man, verschenkte zwar immer noch ab und zu eines, aber man tat es erst nach langer, gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig. Und dann waren es zumeist nicht die ganz besonders schönen Pelzchen, sondern die kleinen mit schon etwas abgenutzten Stellen.

Die kleinen Swabedoodahs wurden misstrauisch. Man begann, sich argwöhnisch zu beobachten, man dachte darüber nach, ob der andere wirklich ein Pelzchen wert war. Manche trieben es soweit, daß sie ihre Pelzbeutel nachts unter den Betten versteckten. Streitigkeiten brachen darüber aus, wie viele Pelzchen der oder der besaß. Und schließlich begannen die Leute, warme, weiche Pelzchen gegen Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken. Der Bürgermeister von Swabedoo machte sogar eine Erhebung, wie viele Pelzchen insgesamt vorhanden waren, ließ dann mitteilen, daß die Anzahl begrenzt sei und rief die Pelzchen als Tauschmittel aus. Bald stritten sich die kleinen Leute darüber, wie viele Pelzchen, eine Übernachtung oder eine Mahlzeit im Hause eines anderen wert sein müsste. Wirklich, es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub! An dämmerigen Abenden fühlte man sich draußen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen früher die Swabedoodahs gern im Park oder auf den Straßen spazieren gegangen waren, um einander zu grüßen, um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken.

Oben am Waldrand saß der große, grüne Kobold, beobachtete alles und rieb sich die Hände. Das Schlimmste von allem geschah ein wenig später. An der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu verändern. Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und im Rücken, und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine Krankheit, die Rückgraterweichung genannt wird. Die kleinen Leute liefen gebückt und in schweren Fällen bis zum Boden geneigt umher. Die Pelzbeutelchen schleiften auf der Erde. Viele fingen an zu glauben, daß die Ursache ihrer Krankheit das Gewicht der Beutel sei, und daß es besser wäre, sie im Hause zu lassen, und dort einzuschließen. Es dauerte nicht, lange, und man konnte kaum noch einen Swabedoodah mit einem Pelzbeutel auf dem Rücken antreffen.

Der große, grüne Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lüge sehr zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so handeln und fühlen würden wie er selbst, wenn er, wie das fast immer der Fall war, selbstsüchtige Gedanken hatte. Sie hatten so gehandelt! Und der Kobold fühlte sich sehr erfolgreich.

Er kam jetzt häufiger einmal in das Dorf der kleinen Leute. Aber niemand grüßte ihn mit einem Lächeln, niemand bot ihm ein Pelzchen an. Stattdessen wurde er misstrauisch angestarrt, genauso, wie sich die kleinen Leute untereinander anstarrten. Dem Kobold gefiel das gut. Für ihn bedeutete dieses Verhalten die „wirkliche Welt“!
In Swabedoo ereigneten sich mit der Zeit immer schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraterweichung, vielleicht aber auch deshalb, weil ihnen niemand mehr ein warmes, weiches Pelzchen gab. Wer weiß es genau? Dann starben einige Leute in Swabedoo. Nun war alles Glück aus dem Dorf verschwunden. Die Trauer war sehr groß.

Als der große, grüne Kobold davon hörte, war er richtig erschrocken. „Das wollte ich nicht“, sagte er zu sich selbst, „das wollte ich bestimmt nicht. Ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie die Welt wirklich ist. Aber ich habe ihnen doch nicht den Tod gewünscht.“ Er überlegte, was man nun machen könnte, und es fiel ihm auch etwas ein.

Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine Mine mit kaltem, stacheligen Gestein entdeckt. Er hatte viele Jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben und sie in einer Grube einzulagern. Er liebte dieses Gestein, weil es so schön kalt war und so angenehm prickelte, wenn er es anfasste. Aber nicht nur das: Er liebte diese Steine auch deshalb, weil sie alle ihm gehörten und immer, wenn er davor saß und sie ansah, war das Bewusstsein, einen großen Reichtum zu besitzen, für den Kobold ein schönes, befriedigendes Gefühl.

Doch jetzt, als er das Elend der kleinen Swabedoodahs sah, beschloss er, seinen Steinreichtum mit ihnen zu teilen. Er füllte ungezählte Säckchen mit kalten, stacheligen Steinen, packte die Säckchen auf einen großen Handkarren und zog damit nach, Swabedoo.

Wie froh waren die kleinen Leute, als sie die stacheligen, kalten Steine sahen! Sie nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten. Nur: Wenn sie einem anderen einen kalten, stacheligen Stein gaben, um ihm zu sagen, daß sie ihn mochten, dann war in ihrer Hand und auch in der Hand desjenigen, der den Stein geschenkt bekam, ein unangenehmes, kaltes Gefühl. Es machte nicht so viel Spaß, kalte, stachelige Steine zu verschenken wie warme, weiche Pelzchen. Immer hatte man ein eigenartiges Ziehen im Herzen, wenn man einen stacheligen Stein bekam. Man war sich nicht ganz sicher, was der Schenkende damit eigentlich meinte. Der Beschenkte blieb oft verwirrt und mit leicht zerstochenen Fingern zurück.

So geschah es, nach und nach, immer häufiger, daß ein kleiner Swabedoodah unter sein Bett kroch, den Beutel‘ mit den warmen, weichen Pelzchen hervorzog, sie an der Sonne ein wenig auslüftete, und, wenn einer ihm einen Stein schenkte, ein warmes, weiches Pelzchen dafür zurück gab. Wie leuchteten dann die Augen des Beschenkten! Ja, mancher lief schnell in sein Haus zurück, kramte den Pelzbeutel hervor, um auch an Stelle des stacheligen Steines ein Pelzchen zurückzuschenken. Man warf die Steine nicht fort, o nein! Es holten auch nicht alle Swabedoodahs ihre Pelzbeutelchen wieder hervor. Die grauen, stacheligen Steingedanken hatten sich zu fest in den Köpfen der kleinen Leute eingenistet. Man konnte es aus den Bemerkungen heraushören:

Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter? Wie kann ich wissen, ob meine Pelzchen wirklich erwünscht sind? Ich gab ein warmes, weiches Pelzchen, und was bekam ich dafür? Einen kalten, stacheligen Stein! Das soll mir nicht noch einmal passieren. Man weiß nie, woran man ist: heute Pelzchen, morgen Steine.

Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gern zurückgekehrt zu dem, was bei ihren Großeltern noch ganz natürlich war. Mancher sah auf die Säckchen in einer Ecke seines Zimmers, angefüllt mit kalten, stacheligen Steinen, auf diese Säckchen, die ganz eckig waren und so schwer, daß man sie nicht mitnehmen konnte, Häufig hatte man nicht einmal einen Stein zum Verschenken bei sich, wenn man einem Freund begegnete. Dann wünschte der kleine Swabedoodah sich im geheimen und ohne es je laut zu sagen, daß jemand kommen möge, um ihm warme, weiche Pelzchen zu schenken. In seinen Träumen stellte er sich vor, wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht herumgingen und sich untereinander Pelzchen schenkten, wie in den alten Tagen. Wenn er dann aufwachte, hielt ihn aber immer etwas davon zurück, es auch wirklich zu tun. Gewöhnlich war es das, daß er hinausging und sah, wie die Welt „wirklich ist“!

Das ist der Grund, warum das Verschenken von warmen, weichen Pelzchen nur noch selten geschieht, und niemand tut es in aller Öffentlichkeit. Man tut es im geheimen und ohne darüber zu sprechen. Aber es geschieht! Hier und dort, immer wieder.

Ob Du vielleicht auch eines Tages … ?

ISBN-978-3-925197-01-7 //

 Die-kleinen-Leute-von-Swabedoo

Partisch + Röhling

„…Danke für die Einladung…“

„…Danke für die Einladung…“

 

07. November 2015

„…Danke für die Einladung!“

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #2

Es war einmal… wie alles begann…

Mit lediglich einem kleinen, handgezeichneten Croquis und dem Schlüssel zu ihrem Haus bewaffnet, bestieg ich an einem Montag Morgen in jenem April die winzig kleine Bergbahn-Gondel. Diese zog mich abenteuerlich über eine spektakulär schwindelerregende Klippe hoch. Da stand ich also nun… sprachlos, ich konnte mich kaum halten! Vor mir lag eine atemberaubende Bergwelt ausgebreitet. Ich musste mich erstmal setzen um das in mich aufzusaugen.

Noch lag auf den Nordhängen gegenüber weit hinunter Schnee, während diesseits des Tals die Sonne bereits die Kirschbäume blühen liess… Von hier oben stürzt sich das Gelände, in Halden, Matten, Wegen und Treppen mitten durch das Dorf  – mit über 30% Gefälle – bis hinunter auf die exponierte Flüo (Fluh) welche auf dem Felsvorsprung neben der erwähnten Klippe liegt. Auf dieser Matte – über dem steilen Abgrund findet sich ein Weiler, ein winziges Dörfchen – kaum zwei Hände voll Häuschen und schmucke uralte Stadel. Einzigartig sind ihre flachen mit hiesigem silbern-grünlich schimmernden „Quarzit“ belegten Dächer.

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Diese unvergleichlich malerische Szenerie… kitschig wie im Film… und ich mit einem mal mittendrin. Wie kann das sein? Nicht fragen… geniessen!
Ich folgte der Einladung der Gastgeberin, „komm hoch und schau’s Dir an…“. …ob dieses Fleckchen Erde… sich eignen würde um mit meinen Kizz ein paar Tage Urlaub zu verbringen… Dieses Fleckchen Erde… unwirklich, fast zu schön um wahr zu sein… Die Entscheidung war längst gefallen…!

Geleitet von der Handskizze nahm ich den Abstieg zur Fluh unter die Füsse – jeden einzelnen Schritt die Steilheit hinunter nahm ich bewusst wahr… Schliesslich fand ich an der Markierung „Fasstanne“ vorbei den Pfad in dieses „Häufchen von Häuschen“ – und stand plötzlich inmitten dieser, von der Sonne schwarz gebrannten, Holzbauten. Und da ist auch schon die Tür zum Chalet der Gastgeberin.
Etwas beschämt blickte ich um mich, den Berg hoch zum verwegen gebauten Kirchturm welcher mit hellem Klang die volle Stunde schlägt. Dieses Vertrauen welches sie mir in diesen beiden Dingen in meine Hand legte, hielt ich in einem tiefen dankbaren Atemzug fest!
Dieses „ihr“ Reich betreten zu dürfen… unbekannterweise… ein intimer Moment… macht mich verlegen. Dreh den Schlüssel und wie ich in diese zauberhaft wie alte Räumlichkeit eintrete – Atme ich diese tief ein… ich stehe in lichtgefluteter umwerfend „grün designter“ Wohnküche … da durchfährt mich seltsam ein mächtiges Gefühl von „Würde“ – mit voller Wucht erfasst es mich und ich… muss mich wiederum setzen.

Dann noch das… exakt da an diesem Platz liegt eine kleine Notiz vor mir auf dem Tisch… „Werter Gast…“ ich war geliefert. Ich kann mich nicht erinnern mich je so willkommen gefühlt zu haben… Herr Kloss hatte nun leichtes Spiel ich ergab mich, die Dämme brachen…

„Werte Gastgeberin…“

Mir fehlen eigentlich heute noch die Worte für diesen Augenblick welchem der Sog des puren Lebens folgte… dem ich mich bald mit jeder Faser zu ergeben bereit war. Es war der Beginn einer unfassbar schönen wie vergänglichen Zeit… Die Weggabelung in die neuen Kapitel…

Ich weiss um die Bedeutung und den Wert …und wird nie vergehen!

…DANKE! Danke für die Einladung!“

Zurück im Leben

Zurück im Leben

07. Januar 2015

Zurück im Leben

Es gab da eine düstere, nein (!) dunkle, sehr bedrohliche Zeit, in welcher ich mich kraftlos und ängstlich von Tag zu Tag hangelte. Weit entfernt von Ufer und Brandung trieb ich irgendwo vom Kurs abgekommen auf die offene Verzweiflung zu. Monate lang. Sehnte mich nach Ruhe – einfach nur nach innerer Ruhe.

Da gab es in jenen bitterkalten Tagen ein wärmendes Licht dessen Puls ich spüren durfte. Ein Herz welches ich schlagen hören durfte. Eine Fee welche mich fühlen und hoffen aber auch sehnen, bangen und weinen liess… Eine Fee mit deren Wesen ich mich beim Blick nach Orion noch immer verbunden fühle. Sie gab mir das Gefühl zurück, gesucht, begehrt, wertvoll, ein fühlender, vollständiger lebendiger Mensch zu sein. Schliesslich sollte sie ohne mich weiterziehn…
„Fee, ohne Dich wär ich nicht der der ich Heute bin.“

Da waren diese Worte, Letter einer Sternenseele welche aus der Ferne wie helfende Hände unverhofft nach mir griffen – „Bleib hier!“ – just als ich glaubte nicht tiefer fallen zu können, Sie fing mich auf und brachte mich vor mir in Sicherheit. Eine Sternenseele deren warmes Licht sich in ihren Worten um mich hüllte. Unsere Energien überwanden Zeit und Raum und liessen uns zu den Sternen fliegen… den Sternen welche mich noch immer mit Ihr verbinden. Sie hat meine Flügel sanft gerichtet. Schliesslich musste ich aber ohne sie weiterfliegen…
„Sternenseele, ohne Dich wäre ich nicht da wo ich Heute bin“.

„Seid mit mir das schlimmste Stück meines Weges gegangen.
Habt mich daran gehindert zu verzagen und unterzugehen.
Gabt mir mein Selbstvertrauen, meinen Mut, meine Hoffnung und meinen Glauben zurück… “

Unsere Kreisse entfernten sich, zwangsläufig in Ihren eigenen Umlaufbahnen bleibend…

Weitergezogen und zurückgelassen… Tief bleibt Ihr in meinem Herzen! Ich auf ewig Euch verbunden… .

Dank Euch hab ich mich aufgemacht, mich mir selbst gestellt, darf ich nun sein, hörte ich auf zu suchen, fand ich selbst zur Ruhe und so wurde ich (wieder)gefunden, von mir… Und so bin ich zurück, zurück im Leben.

Vielleicht seid Ihr da draussen, vielleicht ja, lest Ihr feengleiche Lichtgestalten, Seelen meiner Zuversicht, diese meine Zeilen hier.
Ganz alleine Euch gewidmet – ist meine Danksagung. Dank welchen es in Worten so eigentlich gar nicht gibt…

„Ich bin hier, ich bin geblieben… und ich bleibe ! Zurück im Leben…“

***DANKE***

170 / Sandmännli

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