16. Mai 2016

Selbstliebe #2/3

Mirror Mirror

**Mich zu sehen wie ich bin – Potential…

Zu lieben was ich da seh‘ – BeiMirSein

Mir vorszustellen was ich gerne sehen würde – Ansporn

Mich zu sehn wie ich mich sehen will – Stillstand…

Mein Spiegelbild ist das ehrlichste was es gibt.**

Der Autor©

Selbstliebe… Ein grosses Wort…
…als „Egoismus“ verkannt – vielleicht eines der grössten Missverständnisse unserer Gesellschaft…

Es geht um Achtsamkeit nicht um Hochmut, um Selbstrespekt nicht um Narzismus, eben um Selbstliebe nicht um Egoismus.

Wo beginnt die Achtsamkeit, wo endet der Selbstrespekt…? Wo gedeiht das Selbstvertrauen, wo wuchert die Niedertracht… ?

(Darauf komme ich in Selbstliebe #3/3 zurück)

Mantrazirkel wie mein „Mirror Mirror“ sind Zuspruch – manchmal – wenn nötig an jedem neuen Tag… Meine Schulterschlüsse mit mir selbst! Sie lassen mich aufrecht gehen und dabei die Bodenhaftung nicht verlieren. Und sie mahnen mich zugleich, mich stets so zu verhalten, dass ich Anderntags wiederum ungeniert in den Spiegel hineinblicken und ein ungetrübtes (wenn auch nicht zwingend vertrautes !) Bild antreffen darf…

Exkurs;

Damit, dass ich täglich im Angesicht meiner geliebten übermächtigen Bergwelt aufwachen darf schliesst sich für mich mehr als nur ein Kreis. Die Erkenntnis, dass ich bedürftig war, mir dann Zeit für mich nahm um mir Fragen zu stellen und irgendwann „verstand“ weshalb ich mich aufmachte, was und wohin ich will… 

Sie führt mir tagtäglich meine Bedeutungslosigkeit vor Augen… erdet mich. Wie für viele Menschen ihr Glaube an Gott, steht diese für mich für Bescheidenheit und Mässigung… Nimmt sie mir die Last von den Schultern…  

„Für mich wäre das Nichts“ 

schrieb mir eine Bekannte vor wenigen Tagen per WhatsApp Message… Genau darum geht es. Zu wissen was ich will, begann damit mich erstmal zu öffnen um heraus zu finden was ich nicht (mehr) will! Was mich erdet und ruhig sein lässt, kann für andere anstrengend sein oder beengend wirken… 

So wie ich nicht von mir auf andere schliessen kann, können andere auch nicht von sich auf mich schliessen! Für unser Wohlbefinden sind wir alle selbst verantwortlich…

Und damit zurück zur Selbstliebe;

„fabrum esse suae quemque fortunae“

Appius Claudius Caecus 

Jeder schmiedet selbst sein Glück / jeder ist seinens Glückes Schmied…

Das heisst, die Quelle meiner Energie kann allein ich nur sein…(!)

***…Der Glaube an sich selbst ist nicht delegierbar!…***

Der Autor©

Wenn diese Verantwortung also ganz bei mir allein liegt, auferlege ich mir damit nicht eine untragbare Last? Kann ich mir selbst denn Last (lästig) sein?. Solche und andere Fragen trieben mich um. Ich nenne es achtsam im Umgang mit mir sein! Das in mich horchen, meiner Gefühle lauschen und sie alle, wirklich alle auch ehrlich zulassen! Hemmung? Oooh ja die war da… Unbehagen? Ja auch das tritt immer mal in Vorschein wenn ich schürfe in den bald zerfurchten Ebenen meiner Gedanken. Seit ich wieder zulassen kann mich zu hinterfragen, mich täglich neu zu entdecken kann ich mir fremde (auch unangenehme) Seiten eher annehmen.

Zweifellos erfordert das (schonungslose schmerzhafte) Ehrlichkeit mit mir. Die Bereitschaft aufzubringen meine Schwächen als Teil von mir zu akzeptieren und an meinen Fehlern zu arbeiten. Mich auszusetzen, etwas zu wagen, hinzufallen und wieder aufzustehen, mich zu verirren, fehlbar zu sein und mir selbst zu verzeih’n, über mich zu lachen…

Das (Ur-)Vertrauen daran wachsen zu können… Das Selbstvertrauen… unbeirrt meinen (Um-)Weg zu gehen!

Die Selbstliebe macht uns ganz und gar zu dem, was wir sind! 

Claude-Adrien Helvetius, (1715 – 1771)

Selbstvertrauen bedeutet nicht, Rücksichtslos mich über alles und jeden hinweg zusetzen und mir zu nehmen was ich kriegen kann… !

Selbstvertrauen heisst, an mich zu Glauben! Meine Selbstachtung, meinen  Selbstrespekt nie zu verlieren. Heisst, für mich einzustehen, mir die Würde zu bewahren und mir in allen Dingen selbst treu zu bleiben. Mich weder von wiedrigen Zeitgeistern verunsichern noch vor fremde Karren spannen zu lassen. Mich niemals weder von Wiederlichkeit beeindrucken noch von Niedertracht einschüchtern – geschweigedenn unterdrücken zu lassen…  Achtsamkeit. Bei mir sein. Selbstliebe…!

**in der Achtsamkeit gedeiht das Selbstvertrauen…

…im fehlenden Selbstvertrauen wuchert die Niedertracht**

Der Autor©

3 Gedanken zu “Mirror Mirror…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s