12. April 2016

⌛EXP.  12.04.16 

Neue Kapitel (mit 13 Sternen) #8

Die letzten Jahre ging ich öfter fremd… gönnte mir tiefe Einblicke… flirtete jüngst mit vielen anderen Ideen und prüfte Engagements, „freelance’te“ nebenbei um anderen Philosophien zu begegnen. Wollte inspiriert werden. Wusste immer, dass es da draussen noch die Eine oder Andere gibt mit der ich intensive Erfahrungen sammeln und meinen Horizont erweitern kann. So wie einst, (es ist schon ein ganzes Weilchen her), als mich alle 2 – 3 Jahre nichts mehr hielt und es mich einfach weiterzog…
Nach dem ich mich mehr als 10 Jahre lang kreuzundquer durch viele Disziplinen hindurch ausbilden, studieren und weiterbilden liess – kam ich schliesslich hier an – und hier blieb ich. 

Die Zeit war also gekommen jetzt meine Erfahrungen einzubringen und mich auch um längerfristige Projekte zu kümmern.  
Davor war ich nicht etwa unstet, rast- oder gar planlos. Meine Entwicklung war ein Mix aus „Rucksack vollpacken“ wollen und Geduld haben müssen. Dass ich dann einem Haus mehr als 15 Jahre lang treu bleiben würde…(!), ohne diesem „Ziehen“ – welches ich gelegentlich verspürte – nachzugeben, das hätte ich selbst nicht gedacht. Die Bedingungen waren rundum einfach geradezu ideal –  es gab (noch) keinen Grund um weiterzuziehen. Kommt hinzu, dass ich mir damals „7 ruhige Jahre“ verordnete… ooookeeey… eigentlich meinem nächsten Umfeld „versprach“. Es ist wirklich ein gutes Haus in welchem ich Mentoren begegnete, die mich Wurzeln schlagen liessen. Sie bereiteten mir Möglichkeiten mich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Weiss ganz genau an wen sich meine grosse Dankbarkeit Heute richtet. Begann mich mit meiner Aufgabe – meinem Steckenpferd und dem Betrieb zu identifizieren und verwob schliesslich interdisziplinär… Derweil nahm ich mir weiterhin Zeit für das Schulzimmer – wenn auch mehr vor, als hinter der Schulbank… 

Der absolute „Durchbruch“ wollte dann nicht gelingen und die vielen Jahre Engagement zollten allmählich ihren Tribut… Der Spirit mutierte, lange unbemerkt, zu Pflichtgefühl… ich war längst über den Zenit… kam dem Ablaufdatum immer näher. Vor präzis einem Jahr stand ich dann noch vor den beiden Fragen;

„…nocheinmal einen Karrierekick suchen….und durch starten (?!?)“

„…das Ungewisse, die neue Herausforderung suchen (?!?)“

Ich entschied; mir gutes zu tun! 

Das heisst, das Streben nach (fachlich) immer höherem, wich dem Verlangen nach mehr Ausgeglichenheit. Achtsamkeit. Das besagte „Ziehen“ ist Heute ein Verlangen nach „Traum erfüllen“… um das zu tun… dem zu fröhnen… wonach mir der Sinn steht. Meinem Dasein – Lebensqualität zu geben! „Hoch hinaus“ gehen heisst Höhenmeter erklimmen… „Die Herausforderung – das Ungewisse“ wird sein, das kargere Leben in der Abgeschiedenheit zu meistern. So gesehen strebe ich (im Leben) unaufhaltsam weiter nach Höherem…  

⌛EXP. 12.04.16   

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